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Freie Demokraten wollen Schwimmfähigkeit von Kindern sicherstellen

FDP-Kreisverband erfreut über liberalen Landtags-Antrag / Über 100.000 Kinder haben seit Beginn der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg nicht schwimmen gelernt

Schon im Juni 2017 waren die beiden FDP-Politiker Timo Imhof und Christian Jung im Bruchsaler Freibad schwimmend unterwegs, um symbolisch die Seepferdchen-Prüfung abzulegen. Mit einem Aktionstag machte die DLRG Bruchsal darauf aufmerksam, dass 64 Prozent der Bruchsaler Drittklässler damals nicht schwimmen konnten. (Foto: Sebastian Weber)

Bruchsal/Bretten/Ettlingen. Die politische Arbeit der Freien Demokraten in und rund um Bruchsal sowie im Landkreis Karlsruhe findet nun auch im Stuttgarter Landtag ihren Widerhall. So setzen sich die Liberalen seit vielen Jahren vor allem durch das Engagement des Bruchsaler FDP-Ortsvorsitzenden Timo Imhof für eine deutlichere Steigerung von Schwimmkursen für Kindern im Grundschulbereich ein. 2017 konnten 64 Prozent der Bruchsaler Drittklässler nicht schwimmen.

„Im Jahr 2020 hat es einen erheblichen Rückgang bei den absolvierten Schwimmabzeichen in Baden-Württemberg gegeben. Die Schwimmverbände im Südwesten gehen davon aus, dass rund 100.000 Kinder und Jugendliche seit Beginn der Corona-Pandemie nicht schwimmen gelernt haben. Das müssen wir dringend ändern!“, sagt Timo Imhof. Zusammen mit FDP-Kreisvorsitzenden Heiko Zahn freut er sich nun, dass das Thema nun im Stuttgarter Landtag angekommen ist. Denn die FDP/DVP-Landtagsfraktion hat zusammen mit den beiden FDP-Landtagsabgeordneten Alena Trauschel (Wahlkreis Ettlingen) und Christian Jung (Wahlkreis Bretten) einen Antrag zur Sicherstellung der Schwimmfähigkeit von Kindern an die Landesregierung gestellt. Dadurch soll über das Parlament geklärt werden, auf welche Weise die Schwimmfähigkeit von Kindern sichergestellt werden soll und welche Probleme dabei im Blick behalten werden müssen, etwa hinsichtlich der Kosten beim Erhalt (kommunaler) Schwimmstätten.

Darüber hinaus will die FDP wissen, welche Maßnahmen die grün-schwarze ergreifen will, um die Schwimmfähigkeit von Kindern sicherzustellen, während die Anzahl der der zur Verfügung stehenden Schwimmflächen seit Jahren sinkt und Schwimmunterricht oftmals aufgrund der Distanzen zum nächsten geeigneten Schwimmbad, der langen Fahrzeiten oder aufgrund von fehlenden Lehrkräften nicht angeboten werden kann. In diesem Zusammenhang fordern die Freien Demokraten zudem einen Maßnahmenplan für den Erhalt von Schwimmstätten im Südwesten, insbesondere in kommunaler Trägerschaft, sowie eine Aktivierung von Rettungsschwimmkursen, die ebenfalls seit 2020 massiv zurückgegangen sind.

Digitale Veranstaltung von FDP-Landtagskandidatin Alena Trauschel am 1.2.2021

Die Coronakrise führt bei kleinen Unternehmen zu dramatischen Problemen. Die Hilfen sind zu bürokratisch, zu wenig und kommen zu spät an – wenn überhaupt. Gastronomie, Handel, aber auch Soloselbständige, Künstler und Freelancer stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen endlich mehr für kleine Unternehmen unternehmen

FDP-Landtagskandidatin Alena Trauschel diskutiert mit:

Michael Theurer, FDP-Landesvorsitzender und stv. Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion

Petra Lorenz, Präsidentin Handelsverband Nordbaden

Jan Fierus, Freelancer & Eventtechniker JF Eventservice, Pfinztal

sowie mit den Zuschauerinnen und Zuschauern!

Schließung von Ballett- und Tanzschulen durch die Corona-Verordnungen der Landesregierung unverständlich und unfair

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte die Ballettschule von Nadine Elskamp in Oberderdingen. Für den liberalen Abgeordneten ist nicht nachvollziehbar, warum Ballett- und Tanzschulen für Kinder und Jugendliche gerade im Gegensatz zu Musikschulen geschlossen werden. (Foto: Sebastian Weber)
Der Ballettunterricht wird gerade im Notbetrieb auch online durchgeführt. (Foto: Ballettschule Nadine Elskamp)
Ballettlehrerin Nadine Elskamp aus Oberderdingen. (Foto: Ballettschule Nadine Elskamp)

Oberderdingen/Bretten. Nicht nachvollziehen kann der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land), warum derzeit die Ballett- und Tanzschulen in Baden-Württemberg geschlossen sind. Nach einem Besuch der Ballettschule von Nadine Elskamp in Oberderdingen, die normalerweise 350 Schülerinnen vor allem zwischen zwischen 3 und 18 Jahren hat, wandte sich Christian Jung nun an den zuständigen baden-württembergischen Sozialminister Manfred Lucha MdL. „Mich erreichen in den vergangenen Tagen mehrere Beschwerden von Ballett- und Tanzschulen aus meinem Wahlkreis Karlsruhe-Land und darüber hinaus, dass an Sie und Ihr Ministerium gerichtete Briefe nicht beantwortet werden und zum Beispiel eine regionale Kollegin der Grünen aus dem Landtag darauf verweist, dass sich Inhaberinnen von Ballettschulen lieber direkt an Frau Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann wenden sollten“, schreibt der FDP-Politiker. „Umgekehrt verweist ein CDU-Landtagsabgeordneter an Sie und Ihr Haus. Es geht im Kern darum, dass Musik- und Singschulen, die musikalische Früherziehung und Ballett/Tanzen anbieten, mit Hygieneauflagen wie Kindergärten und Schulen nach den aktuell gültigen Corona-Verordnungen der Landesregierung öffnen dürfen, dies aber nicht für Ballett- und Tanzschulen trotz großem Hygieneschutz und -Investitionen gilt (, die vor allem Kinder und Jugendliche als Schülerinnen und Schüler unterrichten), da Ihr Ministerium für diese zuständig ist“, betont Christian Jung.

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Planungen für umstrittene Windkraft-Standorte in der Region Karlsruhe beenden

Weingarten/Karlsruhe. Nach der Ungültigkeitserklärung der “Teilfortschreibung Windkraft” des Regionalplans durch den baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim hat der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land) deutliche Forderungen an die grün-schwarze Landesregierung: “Das Land Baden-Württemberg sollte nun die Planungen für Windkraft-Standorte in der Region Karlsruhe komplett beenden. Diese waren und sind wegen windarmer umweltsensibler Standorte weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll”, sagte Jung am Dienstag (24.11.2020) in Weingarten/Baden bei Karlsruhe.

Christian Jung MdB.

Falls es nach der Landtagswahl zu einer Regierungsbildung im Südwesten ohne die Grünen kommen werde, was nach neuesten Umfragen möglich sei, rechnet der Bundestagsabgeordnete der Liberalen mit einer Änderung des Planungsrechts und einer Komplettübertragung aller Windkraft-Planungen auf die Regionalverbände.

“Denn trotz aller berechtigten Freude über das VGH-Urteil zu den Windkraft-Planungen in Kommunen wie Malsch, Ettlingen und Baden-Baden muss einmal festgestellt werden, dass der Regionalplan im Grunde nur ein politisches Feigenblatt ist”, sagte Jung. Im Regionalplan seien “nur Positivausweisungen möglich. Der Regionalverband legt immer nur fest, wo nach seinen fachlichen Kriterien Windkraftanlagen möglich sind. Natürlich müssen bei diesen Festlegungen zum Beispiel bei der Geräuschbelastung oder dem Schattenwurf die gesetzlichen Vorgaben wie TA-Lärm etc. berücksichtigt werden.”

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FDP vermisst Corona-Gesamtstrategie bei grün-schwarzer Landesregierung

Bundestagsabgeordneter Christian Jung einstimmig zum Landtagskandidaten der Liberalen im Wahlkreis 30 gewählt / Kai Brumm einstimmig zum Zweitkandidat bestimmt

Christian Jung tritt für die Freien Demokraten im Wahlkreis 30 Bretten bei der Landtagswahl am 14. März 2021 an. Der 42-Jährige ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und würde nach einer erfolgreichen Wahl im Frühjahr in die Landespolitik wechseln. (Foto: FDP Karlsruhe-Land)

Weingarten/Bretten. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (42) steht vor einem möglichen Wechsel in die Landespolitik. Bei einer Wahlkreiskonferenz unter strengen Corona-Hygiene-Abstandsregeln wurde Jung in Weingarten/Baden einstimmig zum Landtagskandidaten der Liberalen für den Wahlkreis 30 Bretten gewählt. Die dazugehörigen Gemeinden und Städte Bretten, Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Kraichtal, Kürnbach, Linkenheim-Hochstetten, Oberderdingen, Stutensee, Sulzfeld, Walzbachtal sowie Weingarten und Zaisenhausen vertritt der zweifache Familienvater seit 2017 bereits im Deutschen Bundestag. „Ich bedanke mich herzlich für das große Vertrauen. Sollte ich am 14. März 2021 in den Landtag gewählt werden, würde ich nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Im Wahlkreis würden wir dann einen neuen Bundestagskandidaten wählen“, sagte Jung. Der FDP-Landtagskandidat ist auf Themen der Digitalisierung sowie Verkehrs- und Infrastrukturplanung spezialisiert und bislang Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung des Pkw-Maut-Debakels von Bundesminister Andreas Scheuer und der CSU. Zum Zweitkandidaten der Freien Demokraten wurde ebenfalls einstimmig der 26-jährige Politikwissenschafter und Brettener FDP-Stadtverbandsvorsitzende Kai Brumm gewählt.

Christian Jung vermisst vor allem bei den bisherigen direkt gewählten Landtagsabgeordneten der Grünen, Andrea Schwarz (Oberderdingen/Bretten) und Barbara Saebel (Ettlingen), einen sichtbaren und spürbaren Einsatz für die Region. Um viele landespolitische Themen wie die unökologische Polderplanung am Rhein rund um Dettenheim und Philippsburg, Schulbau-Förderungsmaßnahmen, Luftfilter in Schulen, Unterrichtsausfall und Lehrerversorgung, die teilweise undurchdachten und unfairen Corona-Verordnungen der Landesregierung zu Lasten von vielen kleinen und mittleren Unternehmen mit Hygienekonzept, die Verkehrsprobleme im gesamten Wahlkreis und den Neubau eines Polizeireviers in Bretten habe ich mich immer schon kümmern müssen, da im Wahlkreis Bretten Frau Schwarz als bislang direkt gewählte Landtagsabgeordnete entweder ausfällt oder wie bei einem ökologisch fragwürdigen Standort für mehrere bis zu 250 Meter hohe Windkraftanlagen zwischen Weingarten und Walzbachtal nur bedingt die Interessen der Menschen vertritt. Dass sich die Kommunalpolitiker und Bürgermeister von der Landesregierung aus Grünen und CDU eher schlecht vertreten fühlen, zeigten die wiederholten öffentlichen Äußerungen von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (CDU) und die kritischen aktuellen öffentlichen Stellungnahmen und offenen Briefe von vielen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu den aktuellen Corona-Verordnungen im Südwesten.

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