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Freie Demokraten setzen sich für Erstattung von Schülerbeförderungskosten ein

Bruchsal/Bretten/Ettlingen. Die Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe setzen sich für die Erstattung von Schülerbeförderungskosten ein. In einem Brief an Landrat Christoph Schnaudigel schreibt FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn (Bruchsal): „Alle Familien mit schulpflichtigen Kindern sind und waren während der Pandemie besonderen Belastungen und Herausforderungen ausgesetzt. Angesichts der angeordneten Schulschließungen im Januar und Februar nahmen Schülerinnen und Schüler die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs für den Schulweg nicht in Anspruch. Die Eigenanteile für das vom KVV angebotene ScoolCard-Abo wurden den Eltern dennoch in Rechnung gestellt.“

FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn (Bruchsal) setzt sich für die Erstattung von Schülerbeförderungskosten durch den Landkreis Karlsruhe ein. (Foto: sgm/FDP)

Nach Worten von Zahn habe das Land Baden-Württemberg nun die Übernahme der Elternanteile zu den Schülerbeförderungskosten für den Monat April übernommen. „Wir halten es deshalb zusätzlich für angemessen, die Eigenanteile für die ScoolCard-Abonnements der Monate Januar und Februar 2021 den Eltern durch den Landkreis zu erstatten“, betont Heiko Zahn. „Wir bitten den Landkreis Karlsruhe um eine Übernahme der Eigenanteile für die Monate Januar und Februar 2021 für alle betroffenen Schülerinnen und Schüler im Landkreis Karlsruhe. Bitte nehmen Sie mit dem KVV Gespräche auf, um die dafür notwendigen Modalitäten zu klären.“

Bei seinem Anliegen erhält der FDP-Kreisvorsitzende schon jetzt Unterstützung von Julia Dörr, der Bruchsaler Gesamtelternbeiratsvorsitzenden, die Zahn in einem Brief auf dessen Vorschlag antwortete: „Die Eltern haben die Nicht-Nutzung der Schülerbeförderungsangebote auch nicht zu verantworten und sind gerade auch vor diesem Hintergrund von den Kosten freizustellen.“ In einem weiteren Brief bat Zahn zudem auch die beiden zukünftigen FDP-Landtagsabgeordneten Alena Trauschel (Wahlkreis Ettlingen) und Christian Jung (Wahlkreis Bretten) um Unterstützung.

Gemeinsamer Fahrplan für Zweite Rheinbrücke notwendig

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung.

Karlsruhe/Wörth. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land) hat sich für einen gemeinsamen Fahrplan der Region Karlsruhe für den Bau der 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth sowie die Anbindung an die B36 auf badischer Seite ausgesprochen.

“Nach der Zustimmung des Karlsruher Gemeinderats zum Vergleich zwischen Land und Stadt brauchen wir nun eine gemeinsame systematische Herangehensweise, damit die 2. Rheinbrücke nun rasch gebaut werden kann. Diesen ,Fahrplan’ können wir über den Regionalverband Mittlerer Oberrhein unter der Federführung des Verbandspräsidenten und Landrats Christoph Schnaudigel erarbeiten und dabei in allen Belangen die Stadt Karlsruhe und ihren Oberbürgermeister Frank Mentrup einbinden, damit es nun keine weiteren Verzögerungen mehr gibt”, sagte Jung am Mittwoch nach verschiedenen Gesprächen in Karlsruhe (22.7.2020).

Rheinbrücke Maxau.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages ist, ist dazu auch in engem Kontakt mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing, da der Bau der Zweiten Rheinbrücke durch die Planer und die Auftragsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz erfolgen wird. Der Bau der 2. Rheinbrücke sei ebenso für die Pendler und die wirtschaftliche Entwicklung in der Technologieregion Karlsruhe und der Metropolregion Rhein-Neckar von besonderem Interesse.