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Live & konkret mit Dr. Christian Jung MdB am 3. April 2020, 12.30-13.30 Uhr

Digitalisierung & Infrastruktur nach Corona – wie geht es weiter?

Eine Veranstaltung der Reinhold-Maier-Stiftung Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Die Corona-Krise zwingt unsere Gesellschaft in vielen Bereichen zu einer Art Zwangsdigitalisierung. Die bestehende digitale und analoge Infrastruktur, beispielsweise in Schulen und öffentlichen Behörden, wird dabei auf die Probe gestellt. Welche Lehren ziehen wir aus dieser Situation? Wie müssen wir uns nach der verordneten Isolation im Bereich Digitalisierung und Infrastruktur in Baden-Württemberg und in Deutschland aufstellen? Wie können wir die jetzt erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse in der Bildung und im Verkehr weiter entwickeln?

Zu diesen Themen hat Christian Jung MdB Ideen, die wir im Rahmen dieses Webtalks mit ihm diskutieren. Schalten Sie sich mit ein!

Link zur Online-Veranstaltung am 3. April 2020 (12.30-13.30 Uhr):

https://zoom.us/j/179264666

Weitere Informationen:

https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/CSGO7

JUNG: Wir brauchen einen Schutzschirm für Kleinunternehmer/KMU, Selbständige, Künstler und Freelancer!

Weingarten/Karlsruhe. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land), Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion für Güterverkehr und Logistik, setzt sich für einen sofortigen Schutzschirm für Kleinunternehmer/KMU, Selbständige, Künstler und Freelancer in Folge der Corona-Krise ein. Dazu erklärte er am Donnerstag (19.3.2020):

“Entschlossenheit und Behutsamkeit sind jetzt gefragt. Unsere Gesundheit steht an erster Stelle. Wir brauchen nun aber sofort einen Schutzschirm für Kleinunternehmer/KMU, Selbständige, Künstler und Freelancer. Dazu gehören ebenso Hotels und die Gastronomie und viele weitere Bereiche. Sie alle benötigen jetzt in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch die zugesagte Hilfe des Bundes.

Wir als Freie Demokraten FDP und die FDP-Bundestagsfraktion wollen infolgedessen eine negative Gewinnsteuer. Das heißt: Verzeichnet ein Unternehmen jetzt einen Umsatzeinbruch, kann dieses sich beim Finanzamt melden. Das Finanzamt überweist eine Liquiditätshilfe auf Basis der letzten Steuerbescheide. Zudem halten wir rückwirkende Steuersenkungen für angebracht. Das Finanzamt muss den Bürgerinnen und Bürgern jetzt schnell etwas zukommen lassen. Dazu gehört neben den Soforthilfen der einzelnen Bundesländer auch ein Schutzschirm für Selbständige, Freelancer und Kleinunternehmer, den wir nächste Woche im Deutschen Bundestag verabschieden sollten. Denn für Kleinstunternehmer, Soloselbständige, Freiberufler und Künstler besteht die Gefahr, dass die aktuellen Hilfsmaßnahmen zu spät kommen oder nicht zielgenau wirken. Eine Pleitewelle muss verhindert werden!

Deshalb: Die ersten notwendigen Maßnahmen sind die Stundung von Steuervorauszahlungen und die Abschaffung der Vorfälligkeit der Sozialversicherung, aber auch Barauszahlungen und Steuergutschriften! Es muss nun darum gehen, die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Dabei sind die Angebote der Bundesregierung, kleinen und mittleren Unternehmen mit Krediten über die staatliche KfW zu helfen, wertlos: Bis sich ein kleiner Restaurantbesitzer oder Blumenhändler durch das Dickicht der staatlichen Bürokratie gearbeitet hat, ist er längst pleite.

Es gilt deshalb zu verhindern, dass weitere Liquidität aus den Unternehmen unnötigerweise abließt. Die Aussetzung der Vorauszahlungen der Steuerbelastung für existenziell bedrohte KMU und Selbstständige ist infolgedessen überfällig. Es sollten auch bereits bezahlte Steuern zurückgezahlt werden, um Liquidität zu schaffen. Kleingewerbetreibende brauchen jetzt Hilfen!”

JUNG: Pendlerpauschale darf Leistungsträger nicht bestrafen

Badische Neueste Nachrichten: „Ähnlich argumentiert auch Christian Jung, Verkehrsexperte der FDP Fraktion Bundestag. Da die Pendlerpauschale schon seit vielen Jahren nicht an die allgemeine Preisentwicklung angepasst wurde und schon lange nicht mehr die tatsächlichen Kosten abdecke, müsste sie vom ersten Kilometer an auf 40 Cent angehoben werden, sagt der Bruchsaler den BNN. „Dann gibt es keine Ungerechtigkeiten.“ Es sei nicht nachvollziehbar, dass Pendler, die 18 oder 19 Kilometer zur Arbeit fahren, nicht berücksichtigt werden, Pendler mit einem Fahrweg von 21 Kilometer hingegen in den Genuss der vollen Pauschale kommen. „Das zeigt, wie wenig durchdacht das gesamte Klimapaket der grünen GroKo ist.“ Es sei schon jetzt absehbar, dass das Paket „für viele Bürger sehr teuer wird“. CDU, CSU, SPD und Grüne würden mit ihren Beschlüssen die Leistungsträger bestrafen, „die jeden Tag zur Arbeit fahren“.” (21.12.2019)