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„Sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz darf nicht zur Umweltzerstörung führen“

FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung besuchte Naturschutzgebiet Elisabethenwörth und BürgerhausLöwen-Gründungsfest in Rheinsheim :
„Sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz darf nicht zur Umweltzerstörung führen“ / BürgerhausLöwen eG in Rheinsheim ist ein Leichtturmprojekt für die Region (TJ)

Dettenheim/Philippsburg. Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte Ende Juli 2017 an mehreren Stellen das Naturschutzgebiet Elisabethenwörth in Rußheim, Huttenheim und Rheinsheim. Der liberale Politiker traf dabei auch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative „Wir sind Heimat e.V.“ und ihrem Vertreter Uwe Hormuth zusammen. „Sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz darf nicht zur Umweltzerstörung führen. Deshalb lehnen die Freien Demokraten und ich sogenannte ‚ökologische‘ Flutungen ab, die zwischen Dettenheim und Philippsburg die in den vergangenen 200 Jahren entstandene Natur mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zerstören würden“, sagte Christian Jung bei dem Vor-Ort-Termin.

Uwe Hormuth betonte, dass eine neue Studie gerade die Wirkungslosigkeit einer Komplettflutung des Naturschutzgebietes für den weiteren Rheinverlauf offenbart habe. „Wir werden bei der anstehenden Bürgerbeteiligung und dem Planfeststellungsverfahren für den Rheinpolder Elisabethenwörth alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses Vorhaben in seiner Maximalvariante zu verhindern“, sagte der FDP-Politiker, der damit auch die Position von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und von Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) und der jeweiligen Gemeinderäte unterstützt.

„In diesem Fall müssen wir als vernünftige Menschen die Natur vor den Grünen, dem BUND Mittlerer Oberrhein und dem NABU schützen, die eine Maximalflutung schon vor der Bürgerbeteiligung wie die Grünen im Regionalverband unterstützen. Ich hätte von den sonst wirkungsvoll organisierten Verhinderungsakteuren, die gemeinsam gegen die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth kämpfen, erwartet, dass sie sich besonders für dieses wertvolle Naturschutzgebiet einsetzen und sich an der Spitze der Rheinpolder-Gegner stellen. Die gleichen Protagonisten engagieren sich ebenso wenig gegen fragwürdige Windkraft-Projekte in unserer Region“, betonte Christian Jung zu dieser mehr als „grotesken Situation“.

Als positiv bezeichnete Jung, dass die Landesstraße L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim nun bald neu gebaut werde und eine gefährliche Strecke damit wegfalle. Zu Abschluss seiner Visite besuchte Christian Jung zusammen mit dem FDP-Bundestagskandidaten Hendrik Tzschaschel (Bruchsal-Schwetzingen) die Gründungsfeier des BürgerhausLöwen eG in Rheinsheim. In einem gemeinsamen Grußwort bezeichneten die beiden FDP-Politiker das bürgerliche Engagement und die Schaffung eines Bürgerhauses durch eine Genossenschaft als „Leuchtturmprojekt für die Region“. Falls das Projekt gelinge, könne dies ein Vorbild für viele Kommunen und Dörfer nicht nur im Landkreis Karlsruhe sein.

Fischereitag 2015 in Linkenheim-Hochstetten: Mehrfaches Lob für Engagement der Freien Demokraten

Fischer4kGroßes Lob gab es mehrfach für das Engagement der Freien Demokraten FDP und die bisherige Arbeit der FDP/DVP-Landtagsfraktion in Fragen des Fischerei- und Anglerwesens beim „Politischen Fischereitag Hardt 2015“ des Anglervereins Linkenheim vor über 120 Besuchern in Linkenheim-Hochstetten im November 2015. Daran nahmen von Seiten der Freien Demokraten die FDP-Landtagskandidatin Carolin Holzmüller (Wahlkreis Bretten), FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Zweitkandidat Wahlkreis Bruchsal) sowie die Ortsvorsitzende Dr. Susanne Kaufmann (Linkenheim-Hochstetten) teil.

In Diskussionsrunden kamen Vertreter von verschiedenen Parteien zu Wort. Carolin Holzmüller stellte klar, dass die FDP sich für ein „wirksames Kormoranmanagement“ auch in der Region Karlsruhe einsetze. Es dürfe nicht sein, „dass bei Vogelschutz und Fischartenschutz mit zweierlei Maß gemessen wird. Der Kormoran nimmt keine Rücksicht darauf, welche Fische auf der roten Liste stehen und welche nicht.“ Die fachliche Empfehlung der Fischereiforschungsstelle Langenargen, den Kormoranbestand wieder auf das Niveau von Mitte der 1990er-Jahre einzuregulieren, sei ein Ziel um sowohl Natur- und Tierschutz als auch Fischerei möglich zu machen. Fischereitag 2015 in Linkenheim-Hochstetten: Mehrfaches Lob für Engagement der Freien Demokraten weiterlesen