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Kreis-FDP erneut stark im Landesvorstand vertreten

Kreisverband der Freien Demokraten stellt mit Nicole Büttner-Thiel, Stefan Tritschler und Dr. Christian Jung gleich drei Mitglieder im Vorstand der FDP Baden-Württemberg.

Karlsbad/Bruchsal. Die Freien Demokraten Karlsruhe-Land sind mit Nicole Büttner-Thiel (Karlsbad-Langensteinbach) und dem Bezirksvorsitzenden Stefan Tritschler (Bruchsal) auch weiterhin im Vorstand der FDP Baden-Württemberg vertreten. Auf dem Landesparteitag der FDP in Heilbronn bestätigten die Delegierten die Unternehmerin und den Geschäftsführer für zwei weitere Jahre als Beisitzer im liberalen Führungsgremium. Mit Dr. Christian Jung(Bruchsal), der dem Landesvorstand als Bundestagsabgeordneter automatisch kooptiert angehört, sind damit drei Liberale aus dem Landkreis im obersten Beschlussorgan der Partei vertreten. Zuvor bereits hatte die baden-württembergische FDP ihrem Parteichef Michael Theurer deutlich den Rücken gestärkt. Die 400 Delegierten im Kongresszentrum Harmonie bestätigten ihn mit rund 90% der Stimmen. Aus dem Landkreis Karlsruhe waren 17 Delegierte zum Parteikonvent nach Heilbronn gereist.

Nicole Büttner-Thiel stellt sich den 400 Delegierten vor. (Foto: FDP)

Mit der neugewählten Führungsmannschaft will die FDP vor allem die Klimapolitik stärker in den Vordergrund rücken. So wurde auf dem Parteitag der Antrag „Baden-Württemberg zum Innovations-Cluster für die Nutzung von Wasserstoff entwickeln“ mit großer Mehrheit beschlossen. Die Liberalen fordern, dass sich Deutschland nicht nur auf batteriebetriebene Elektromobilität fixiert, denn ökologische und ökonomische Ziele lassen sich am besten durch Technologieoffenheit realisieren.

Stärker begegnen wollen die Freien Demokraten auch der Wohnungsnot in Baden-Württemberg. Im Fokus des Parteitages stand deshalb auch der Leitantrag „Lust auf Innenstadt – Ideen für lebenswerte Innenstädte“. Bauen soll schneller, unbürokratischer und billiger werden. Ein Thema, das gerade die Menschen im Landkreis Karlsruhe und in der gesamten Technologieregion Karlsruhe sehr bewegt. Hier ist Wohnraum schon heute zu einem knappen Gut geworden.

Forschungsfabrik für Batteriezellen: „Entscheidung gegen Ulm und Karlsruhe ist nicht nachzuvollziehen“

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte den Tag der offenen Tür des KIT / Kritik an Entscheidung von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU)

Karlsruhe/Ulm/Münster. „Es ist schon ein Schlag ins Gesicht von Ulm, der Region Karlsruhe und des KIT sowie für Baden-Württemberg und Bayern, dass die mit 500 Millionen Euro vom Bund geförderte Forschungsfabrik für Batteriezellen nun nach Münster in die direkte Nähe des Bundestagswahlkreises Steinfurt III von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommt. Diese reine politische Entscheidung ist für den Karlsruher Bundestagsabgeordneten und FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer und mich von den Fakten und dem eingereichten Konzept nicht nachvollziehbar“, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) beim Tag der offenen Tür des KIT am Campus Ost. In und rund um Ulm und Karlsruhe hätte eine perfekte Forschungs-Infrastruktur für die Forschungsfabrik für Batteriezellen bereitgestanden.

Das Karlsruher Institut für Technologie als Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft hat mit seinen 9300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Ziel, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Beim Rundgang mit Präsident Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka beim Tag der offenen Tür wurden in diesem Zusammenhang am 29. Juni 2019 unter dem Motto „EFFEKTVOLL“ verschiedene Forschungseinrichtungen, Labore und Prüfanlagen vorgestellt. U.a. konnte auch die Studierengruppe „KA-RaceIng“ besucht werden, die jedes Jahr für die Formula Student drei neue Rennwagen baut und mit ihren live vorgeführten Verbrenner- und Elektroflitzern schon Weltmeister wurden. Am KIT selbst setzt man wie Christian Jung und die Freien Demokraten auf Technologieoffenheit und nicht auf eine einseitige Fixierung der rein batteriegetriebenen Mobilität bei Autos und Nutzfahrzeugen, die immer mehr ökologische, soziale und ethische Fragen aufwirft.

„Stattdessen müssen wir die Verbrennermotoren mit Hybridkomponenten weiterentwickeln und diese mit synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels/reFuels) betanken. Dann werden die Ökologie, Ökonomie und die Mobilität in den kommenden zehn Jahren in eine durchdachte Harmonie kommen“, sagte Christian Jung, der immer wieder verwundert ist, dass vor allem die Grünen nicht das Potenzial von synthetischen Kraftstoffen erkennen und eine „batteriegetriebene Auspufffixierung besitzen, ohne Produktionsketten in Bezug auf den CO2-Ausstoß zu analysieren.“ Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft (SDA) erforscht das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit Partnern aus der Automobil-, Automobilzuliefer- und Mineralölindustrie sowie mit Förderung der Landesregierung Baden-Württemberg die Chancen von synthetischen Kraftstoffen. Das Projekt „Refuels – Kraftstoffe neu denken“ soll dabei die synthetischen Kraftstoffe unter einem ganzheitlichen Blickwinkel betrachten.

Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages

Erste Besuchergruppe mit Bundestagsabgeordneten Christian Jung in Berlin

Christian Jung erhält Besuch aus seinem Wahlkreis.

Ettlingen/Berlin. Zum ersten Mal besuchten 50 Politik-Interessierte aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land, dem Landkreis Karlsruhe, dem Enzkreis und Pforzheim auf Einladung von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung die Bundeshauptstadt auf einer vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) organisierten viertägigen Reise. Als “überraschend und informativ”, auch für Berlin-Kenner, beschrieben die Gäste ihren Aufenthalt in Berlin. Begleitet wurde die Gruppe von Wahlkreismitarbeiter Hans-Jürgen Bange.

Am ersten Tag hieß es morgens bitte lächeln: Die Gruppe besuchte das ZDF-Hauptstadtstudio die Livesendung des “Morgenmagazins”. Das Mittagessen fand passenderweise in der Landesvertretung Baden-Württemberg statt. Gefolgt von dem Highlight jeder BPA-Fahrt, einem Besuch im Bundestag mit Meet and Greet des einladenden Bundestagsabgeordneten Christian Jung. Die Teilnehmer hatten umfangreiche Fragen zu Arbeitsabläufen im Bundestag und aktuellen politischen Themen. Die zwei Bundestagskollegen Michael Theurer (Wahlkreis Karlsruhe) und Jens Brandenburg (Wahlkreis Rhein-Neckar) kamen ebenfalls für eine kurze Vorstellung zum Gespräch dazu. Spannend war auch der plötzliche Hammelsprung, zu dem alle Abgeordneten innerhalb weniger Minuten im Plenarsaal erscheinen, während die 50 Besucher auf der Tribüne die politische Debatte mitverfolgten.

Das Programm beinhaltete am zweiten Tag einen Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dort bekamen die Besucher eine Zeitzeugen-Führung. Sehr eindrücklich beschrieb die Zeitzeugin den unmenschlichen Umgang und die menschenunwürdige Unterbringung der willkürlich aus politischen Gründen in der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) Inhaftierten.

Die Besuchergruppe bei einem Informationsgespräch bei der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Ein Kontrastprogramm bot danach das Mittagessen im Fernsehturm mit dem wohl besten Panoramablick über Berlin sowie ein anschließendes Informationsgespräch bei der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auf weitere historische und politische Gesichtspunkte der Hauptstadt wurde bei den Stadtrundfahrten eingegangen.

Jeder Bundestagsabgeordnete hat mehrmals im Jahr die Möglichkeit, parteiübergreifend politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsfahrt nach Berlin einzuladen. Die Informationsreise wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung durchgeführt und finanziert. Das Programm variiert und wird in jedem Abgeordnetenbüro mit individuellen Schwerpunkten ausgearbeitet. Interessierte können sich an FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung wenden. Seine Kontaktdaten findet man unter www.christian-jung.de. (CB/Fotos: Bundesregierung / Volker Schneider; THW)

Clement gegen Neuauflage der Großen Koalition

Volles Haus bei einer Veranstaltung der Freien Demokraten (12.9.2017) in Ettlingen mit Wolfgang Clement, Michael Theurer MdEP und Dr. Christian Jung. Clement setzt sich dafür ein, dass die Freien Demokraten mit einem starken Ergebnis zurück in den Bundestag kommen. Eine Neuauflage der Großen Koalition hält er für äußrst problematisch, genauso wie eine schwarz-grüne Bundesregierung. Themen des Abends waren u.a. die Bildungs- und Wirtschaftspolitik, Energiefragen und die Infrastruktur in der Region Karlsruhe. Weitere Fotos auf www.facebook.com/christianjungfdp