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Land Baden-Württemberg diskriminiert Thermalbäder in kommunaler Trägerschaft gegenüber Staatsbädern bei Corona-Hilfen

FDP-Politiker schalten Vorsitzenden des Landtags-Wirtschaftsausschusses Prof. Dr. Erik Schweickert (FDP) ein

FDP-Landtagskandidat Timo Imhof (l.) und FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (r.) besuchten das TherMarium in Bad Schönborn und informierten sich bei Bürgermeister Klaus Detlev Huge, Geschäftsführer Markus Hoppe und Mitarbeitern über die Situation des Wellness- und Gesundheitsparks. (Foto: Sebastian Weber)

Bad Schönborn. FDP-Landtagskandidat Timo Imhof (Wahlkreis Bruchsal) und FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchten auf Einladung von Bürgermeister Klaus Detlev Huge den Wellness- und Gesundheitspark TherMarium Bad Schönborn. Im Gespräch mit Geschäftsführer Markus Hoppe und Mitarbeitern des seit 1972 bestehenden Unternehmens in kommunaler Trägerschaft ging es um die finanziellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Denn das Land Baden-Württemberg gleicht bei den 35 im Südwesten bestehenden Heilbädern nur bei den vier „Staatsbädern“ die durch die vergangenen Monate entstandenen Defizite komplett aus.

Die Bäder in traditionell kommunaler Trägerschaft bekommen dagegen keine finanzielle Unterstützung und die Gemeinden und Städte bleiben unverschuldet auf Millionen-Defiziten sitzen, die dann wieder für andere wichtige Bereiche fehlen. Bis zum 1. Juli 2020 betrug das Defizit vor Ort schon 1,65 Millionen Euro, ohne finanzielle Unterstützung der Gemeinde droht die Insolvenz. „Das ist auch für die Finanzen von Bad Schönborn eine schlechte Nachricht“, sagte Timo Imhof, der in der Angelegenheit mittlerweile mit Christian Jung den Vorsitzenden des zuständigen baden-württembergischen Wirtschaftsausschusses im Landtag, Prof. Dr. Erik Schweickert MdL (FDP) eingeschaltet hat, um den Druck auf die grün-schwarze Landesregierung zu erhöhen. Nach fast elf Wochen Zwangspause sind Teile des TherMariums seit Juli 2020 wieder eröffnet. Das Sole-Intensivbecken, das Thermal-Innenbecken sowie der Bereich um das Innenbecken sind derzeit genauso wie die Saunalandschaft noch gesperrt, da hier die Landesregierung – anders als zum Beispiel in Rheinland-Pfalz – immer noch keinen konkreten Termin für die Wiedereröffnung in Aussicht gestellt hat.

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Innovative Innenarchitektur für den medizinischen Bereich

Nathalie Mayer, Jürgen Mayer, Kathrin Mayer und Christian Jung (v.r.). (Fotos: Sebastian Weber)

Sulzfeld. In den vergangenen Wochen war FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung in der sitzungsfreien Zeit sehr viel in seinem Wahlkreis Karlsruhe-Land und der Region Karlsruhe unterwegs. Ziel für den liberalen Bundestagsabgeordneten ist es, dass gerade mittelständische und familiengeführte Unternehmen jeglicher Größe die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie überstehen und die in den vergangenen 75 Jahren in der Region Karlsruhe geschaffenen Arbeitsplätze in diesen hochspezialisierten Firmen gesichert und vielleicht sogar ausgebaut werden können.

Auch deshalb freute sich Christian Jung über den Besuch bei der mayer innenarchitektur + möbelmanufaktur gmbh in Sulzfeld (Landkreis Karlsruhe), wo er sich mit Geschäftsführer Jürgen Mayer sowie Nathalie Mayer und Kathrin Mayer zu einer Firmenbesichtigung und anschließendem Gespräch traf. Die mayer gmbh ist ein Familienunternehmen in handwerklicher Tradition. Entstanden aus einer einfachen Schreinerei in der Gemeinde ist das Unternehmen mittlerweile ein Spezialist für Raumplanung und Einrichtung, Innenarchitektur und Möbelmanufaktur mit einem Schwerpunkt – bundesweit und im benachbarten europäischen Ausland – in allen denkbaren medizinischen Bereichen vom Hausarzt über Gynäkologie und Urologie, Zahnmedizin bis zu Kinderarztpraxis.

Mit „mmz – mayer medizinische zentren“ ist das Unternehmen seit kurzem zudem als Investor und Betreiber von medizinischen Zentren und Gemeinschaftspraxen mit einem Schwerpunkt in den Regionen Karlsruhe und Heilbronn tätig, was gerade im ländlichen Raum von enormer Bedeutung ist, um die medizinischen Angebote aufrecht zu erhalten. (TJ/Fotos: Sebastian Weber)

Flüchtlinge: Medizinische Versorgung muss verbessert werden!

Freie Demokraten besuchen Bruchsaler Landesfeuerwehrschule
Medizinische Versorgung der Flüchtlinge und Asylsuchenden muss verbessert werden

Landesfeuerwehrschule2kBei einem Informationsbesuch der Freien Demokraten in der Bruchsaler Landesfeuerwehrschule konnte Leitender Branddirektor Thomas Egelhaaf (2.v.l.) unter anderem den stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Jochen Haußmann MdL (l.), Dr. Eberhard Bethe (2.v.r.) und FDP-Landtagskandidaten Prof. Dr. Jürgen Wacker (r.) begrüßen. (Foto: Jung)

Bruchsal/Philippsburg. Für eine menschenwürdige und hygienisch akzeptable Unterbringung der Flüchtlinge und Asylsuchenden setzen sich die Freien Demokraten FDP ein. „Egal, ob die zu uns kommenden Menschen bleiben werden oder nicht, muss ihre Unterbringung auf akzeptablen hygienischen Standards gewährleistet sein“, sagte FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker (Wahlkreis Bruchsal) bei einem Besuch der Bruchsaler Feuerwehrschule, wo zurzeit eine Not-Landeserstaufnahmeeinrichtung für bis zu 400 Menschen untergebracht ist. Eine weitere Notunterkunft gibt es zudem in Philippsburg-Huttenheim für bis zu 500 Menschen. In seiner Begleitung waren auch der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Jochen Haußmann MdL, und Landtags-Zweitkandidat Dr. Christian Jung. Leitender Branddirektor und Schulleiter Thomas Egelhaaf erläuterte den FDP-Politikern die Organisation der Notunterkunft durch die Landesfeuerwehrschule.

„Nach den Ereignissen rund um das Missmanagement der Landesregierung in Heidelberg mit einer Not-Erstaufnahme mit bis zu 3000 Menschen waren und sind wir aufgeschreckt, da es bei so vielen Menschen auf einem Platz schnell zu gesundheitlichen Problemen und medizinischen Herausforderungen kommen kann“, sagte Jürgen Wacker nach dem Besuch. Für ihn ist es deshalb anzustreben, dass auch bei einer Verteilung von Flüchtlingen in Notunterkünfte eine medizinische Untersuchung sofort stattfindet. In Einzelfällen und beispielsweise bei schwangeren oder kurz vor einer Geburt stehenden Frauen habe das Bruchsaler Krankenhaus bisher immer helfen können, was aber nicht eine generelle Untersuchung ersetze.

Mottobild Medizin - Flüchtlinge

Die fehlende medizinische Versorgung und großen Probleme bei der erkennungsdienstlichen Registrierung der Menschen zeigten nach Auffassung von FDP-Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann, Flüchtlinge: Medizinische Versorgung muss verbessert werden! weiterlesen