Schlagwort-Archive: Landkreis Karlsruhe

FDP-Bundestagsabgeordnete unterstützen Tageselternvereine im Landkreis

Die beiden FDP-Politiker Jens Brandenburg MdB und Christian Jung MdB unterstützen die beiden Tageselternvereine im Landkreis Karlsruhe und setzen sich für eine Ausweitung der Kindertagespflege in Baden-Württemberg ein. (Foto: Sebastian Weber)

Ettlingen/Bruchsal. Die FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg (Rhein-Neckar) und Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchten Ende September 2020 die beiden Tageselternvereine im Landkreis in Bruchsal und Ettlingen. Die Tageselternvereine sind im Landkreis flächendeckend aktiv. “Durch die familiennahen Betreuungsformen beider Vereine, wird nicht nur der Grundstein zur späteren Bildung gelegt, sondern ebenso die wesentlichen sozialen Aspekte gefördert und geprägt. Durch kleine Gruppen von maximal fünf Kindern kann individuell auf die Persönlichkeit der in der Regel unter 3-Jährigen eingegangen werden”, sagte Christian Jung, der wie sein Bundestagskollege Jens Brandenburg die Tageseltern als gleichberechtigte Form in der Kinderbetreuung und frühkindlichen Bildung ansieht.

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Digitalisierung, Arbeitsplätze, Finanzen

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung war zu Gast bei Bürgermeister Michael Möslang (CDU).

Informationsgespräch im Rathaus in Linkenheim-Hochstetten (Landkreis Karlsruhe). FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung war zu Gast bei Bürgermeister Michael Möslang (CDU). Zusammen mit den beiden FDP-Gemeinderäten Maximilian Ritz und Holger Raff ging es um die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gemeinde. Ein weiterer Schwerpunkt waren die digitale Infrastruktur, der ÖPNV, die aktuelle Situation in den Schulen, die weitere Bauplanung in der Gemeinde und die Verkehrsprobleme in und rund um Karlsruhe sowie im Landkreis. “Wir brauchen nun einen gemeinsamen Fahrplan der Region, wie die Zweite Rheinbrücke zeitnah gebaut und an die B36 angeschlossen werden kann”, sagte Christian Jung. Für die Freien Demokraten ist der Erhalt und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region Karlsruhe das wichtigste Thema in den kommenden Monaten. (TJ)

Kreis-FDP auf Parteitag erfolgreich

Rheinstetten / Landkreis Karlsruhe. „Das Ergebnis stimmt“, freut sich Heiko Zahn, Kreisvorsitzender der FDP im Landkreis Karlsruhe mit Blick auf den vergangenen Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg in der Messe Karlsruhe in Rheinstetten. Mit insgesamt 17 Delegierten waren die Kreisliberalen beim Parteitag „vor der eigenen Haustüre“ vertreten und konnten dabei viele inhaltliche Akzente und neue Impulse setzen, die sich nun im Landtagswahlprogramm der Freien Demokraten wiederfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Parteitag unter strengen Hygieneauflagen statt.

Schon im Vorfeld hatten sich die Liberalen im Landkreis Karlsruhe in 17 themenbezogenen Online-Meetings mit dem Wahlprogramm beschäftigt und insgesamt 80 Änderungsanträge zu allen Kapiteln des Programms formuliert. Mehr als 60 dieser Anträge wurden direkt in das Landtagswahlprogramm übernommen, 15 weitere Anträge auf dem Parteitag von den rund 350 Delegierten aus ganz Baden-Württemberg diskutiert. „Wir haben das Wahlprogramm aktiv mitgestaltet und konnten viele wichtige Themen setzen“ erklärt Kreischef Zahn. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die zahlreichen Anträge aus unserem Kreisverband auf so viel Rückenwind gestoßen sind.“

Ein besonderes Augenmerk haben die Liberalen dabei auf Innovationen und wirtschaftliche Entwicklung gelegt. Mit der Errichtung von wirtschaftlichen Freiheitszonen, will die FDP im Landkreis Karlsruhe eine unkomplizierte Möglichkeit zur Unternehmensgründung schaffen und gewährleisten, das insbesondere kleine Start-Up-Unternehmen bessere Entfaltungsmöglichkeiten erhalten. Eine „Pilotzone“ soll zuerst in der Technologieregion Karlsruhe umgesetzt werden. Überwiegend ohne Pilot kommen Flugtaxis aus, denen nach Meinung der Liberalen im Personentransport der Zukunft eine wichtige Rolle zukommen soll. Auch diese Forderung der FDP Karlsruhe-Land findet sich nun im Landtagswahlprogramm wieder. Stark machen will man sich auch für die Einrichtung von Pflegestützpunkten, die sich speziell auf die Bedürfnisse von jüngeren Pflegebedürftigen konzentrieren, denn nicht jeder, der gepflegt werden muss ist alt.

Neben der inhaltlichen Weichenstellung nahmen die Delegierten auch die personelle Aufstellung für die Landtagswahl 2021 vor. „Insgesamt sind wir mit dem tollen Landtagswahlprogramm sehr zufrieden, denn wir sind inhaltlich und personell mit unserem Spitzenkandidaten Hans-Ulrich Rülke sehr gut aufgestellt“ hält Heiko Zahn abschließend fest. „Wir freuen uns jetzt auf einen engagierten Wahlkampf bis zum 14. März 2021.“

JUNG: Es ist positiv, dass die Zweite Rheinbrücke nun endlich gebaut werden kann

Karlsruhe/Wörth. Zu der aktuellen Berichterstattung zur Einigung beim Rechtsstreit um die Zweite Rheinbrücke vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg sagte der baden-württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land), Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, am Donnerstag in Karlsruhe (25.6.2020):

Christian Jung MdB

“Es ist sehr positiv, dass die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth nun endlich gebaut werden kann. Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup, die Karlsruher Grünen und die SPD sowie der BUND Mittlerer Oberrhein haben eingesehen, dass ihre initiierte Klage gegen die Planungen zur Zweiten Rheinbrücke auf baden-württembergischer Seite substanzlos und aussichtlos war.

Leider hat Oberbürgermeister Mentrup lange aus wahltaktischen Gründen wegen seiner erhofften Wiederwahl Ende des Jahres 2020 das Projekt der Zweiten Rheinbrücke unnötig und bewusst um Jahre in die Länge gezogen, um vor allem den Karlsruher Grünen zu gefallen. Dies hat Karlsruhe und der Region Karlsruhe massiv geschadet und war unverantwortlich. Noch vor acht Jahren hatte sich Mentrup anfangs für die Zweite Rheinbrücke eingesetzt und dann aus taktischen Gründen seine Meinung geändert, was ich ihm immer wieder vorwerfe.

Die gefundene Einigung für einen zusätzlichen Fußgänger- und Radfahrerweg auf der Brücke, wie dies schon lange auch innerhalb der Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein und von den Freien Demokraten vorgeschlagen wurde, darf aber nicht dazu führen, dass die Planungen noch weiter von den Infrastrukturgegnern in die Länge gezogen werden. Denn das tägliche Verkehrschaos zwischen der Pfalz und Baden muss beendet werden. Dies wird allen Menschen und besonders den Pendlern nützen, die nach Karlsruhe oder in der Region unterwegs sind. Auch deshalb muss es jetzt zügig zu einer Planungsbeschleunigung bei der Anbindung der Bundesstraße B36 an die Zweite Rheinbrücke kommen.”

FDP im Landkreis Karlsruhe setzt auf digitales Helferlein / Entwicklung der Corona-Warn-App hat zu lange gedauert

Landkreis Karlsruhe. Die Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe begrüßen die Einführung der neuen Corona-Warn-App. „Gerade weil wir uns als Partei der Eigenverantwortung begreifen, freuen wir uns darüber, dass die App auf Freiwilligkeit und Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger beruht“ erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn, der das digitale Helferlein unmittelbar nach der Veröffentlichung auf seinem Mobilgerät installiert hat. „Wir bauen darauf, dass jetzt möglichst viele Menschen in der Region Karlsruhe und darüber hinaus von der neuen App Gebrauch machen. Nur wenn wir alle gemeinsam mitmachen, kann die Corona-App auch zu einem Erfolg werden“ appelliert Zahn. In einem Rundschreiben hatte sich der Kreisvorsitzende an seine Mitglieder gewandt und für den Einsatz der App geworben. Für die Liberalen ist dabei besonders wichtig, dass das System den Datenschutz wahrt, auf Freiwilligkeit setzt und pseudonym arbeitet. Nur so kann ausreichend Vertrauen geschaffen werden.

Für die Digital-Partei FDP ist die neue Lösung, die das Smartphone zum Warnsystem macht gut, aber zeitlich viel zu spät. „Durch den Schlingerkurs der Bundesregierung haben wir viele Wochen an Zeit verloren“ erläutert Zahn. Nach Aussage des liberalen Kreischefs ist es nicht das erste Digitalprojekt, bei dem eine schnelle Umsetzung nicht gelingt. Zielführender wäre es darüber hinaus gewesen, wenn die Bundesregierung eine europäische Lösung für die Corona-App forciert hätte.

Die Corona-Tracing-App hilft dabei festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Der Download und die Nutzung der App sind freiwillig. Sie ist kostenfrei im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.