Schlagwort-Archive: Lärmschutz

„Glatte Schienen können Lärmbelastung um zehn Dezibel verringern“

Freie Demokraten vermissen Engagement der Deutschen Bahn gegen Schienenlärm in der Region Karlsruhe

Stutensee/Bretten. „Tausende von Menschen sind im Landkreis Karlsruhe und der Region vom Schienenlärm betroffen. In den kommenden Jahren gilt es diesen nun deutlich zu verringern“, sagte Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung nach der Analyse der Ende Januar 2017 in Offenburg von Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht von der Technischen Universität Berlin vorgestellten Studie „Schienenlärm. Reduktion an der Quelle“.

Bei einer gemeinsamen Sitzung der Planungsausschüsse der Regionalverbände Südlicher und Mittlerer Oberrhein konnte Markus Hecht darlegen, dass durch ein besseres Schleifmanagement der Bahn mit glatten Schienen der Lärm um zehn Dezibel (Abschleifung im 0,1 mm-Bereich) verringert werden könne. Wenn die Schienen nicht richtig geschliffen seien, nutzten auch moderne Personen- und Güterzugwagen mit leiseren Bremsen nichts. „Glatte Schienen können Lärmbelastung um zehn Dezibel verringern“ weiterlesen

Vor einer Güterzug-Neubaustrecke kommt eine Optimierung der Altstrecken

Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Christian Jung pocht auf einen besseren Bahn-Lärmschutz

laermschutz-or1Zu einem Vor-Ort-Termin in Oberhausen-Rheinhausen kamen Bürgermeister Martin Büchner (Freie Wähler) und Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung (Freie Demokraten) an den zwei Eisenbahn-Strecken in Oberhausen-Rheinhausen zusammen. Dabei ging es vor allem um mehr Lärmschutz für die Bevölkerung und die Optimierung der bisherigen Altstrecken für den massiv ansteigenden Güterzugverkehr. (Foto: sgm) 

Möglichst frühzeitig will Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) die betroffenen Kommunen im Landkreis auf die massive Zunahme des Güterzugverkehrs in der Region bis 2025 vorbereiten. So führte Jungs erster politscher Termin 2017 nach Oberhausen-Rheinhausen, wo er sich mit Bürgermeister Martin Büchner zu einem Vor-Ort-Termin mit Besichtigung der Bahnlagen rund um die Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart und die Rheintalbahn Mannheim-Karlsruhe traf. Die Debatte um eine mögliche zweigleisige Neubaustrecke vor allem für Güterzüge zwischen Philippsburg/Graben-Neudorf und Karlsruhe (Korridor) zeigt für Christian Jung deutlich, dass „wir den sofortigen Zuwachs von Güterzügen bis 2025 mit weiteren Planungen in eine ‚eisenbahnlogistische Harmonie‘ bringen müssen.“

Denn bis zur Fertigstellung einer Neubaustrecke, für die es zurzeit nur Willensbekundungen und die verschiedenen gesetzlichen Planungsmöglichkeiten des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 gebe, werde noch viel Zeit verstreichen. „Weder das Bundesverkehrsministerium noch die Deutsche Bahn haben dazu bisher ihre abgestimmten Planungsideen vorgestellt!“, stellte Jung fest.

Die politische Frage werde deshalb wegen des massiven Handlungsbedarfs (Fertigstellung weiterer neuer Eisenbahn-Tunnel in den Alpen) sein, wie die Zug-Frequenz-Kapazitäten im Nahverkehr/Fernverkehr und insbesondere im Güterzugverkehr in den kommenden Jahren gelöst werden könnten. Vor einer Güterzug-Neubaustrecke kommt eine Optimierung der Altstrecken weiterlesen

„Lärmteppich über Mutschelbach ist gesundheitsgefährdend und enteignet Menschen“

Freie Demokraten setzen sich weiter für A8-Lärmschutz für Mutschelbach ein / Unverständnis über Aussagen des Bundesverkehrsministeriums

Karlsbad-Mutschelbach. „Wir werden weiter für den notwendigen Lärmschutz für Mutschelbach kämpfen, egal wie lange das dauert“, sagte FDP-Regionalverbandsmitglied und Bundestagskandidat Dr. Christian Jung in einer Stellungnahme zur Absage des Bundesverkehrsministeriums für eine Verbesserung des Lärmschutzes an der A8 bei Mutschelbach. „Wir haben es hier mit offensichtlichen Lärmschutz-Planungsfehlern zu tun, die jeder vor Ort hören kann. Deshalb enttäuscht uns die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs und Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle von der CDU, der die Mutschelbacher Verhältnisse von einem Wahlkampftermin der Christdemokraten vor der Landtagswahl kennt. Die Kosten für eine sofortige Verbesserung der Lebensverhältnisse in Mutschelbach sind so überschaubar, dass wir uns alle wundern, dass dieses Problem nicht sofort und unbürokratisch gelöst wurde“, sagte Christian Jung weiter.

Stattdessen habe man die Bevölkerung, Presse und regionale Politiker von Seiten des Bundesverkehrsministeriums monatelang „hingehalten“ und argumentiere jetzt mit Dezibel-Zahlen, die nicht der Realität entsprechen würden. „Der massive Lärmteppich über Mutschelbach ist gesundheitsgefährdend und enteignet die Menschen, weil ihre Immobilien und Häuser dadurch nichts mehr wert sind“, sagte Jung weiter. Auch der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Jochen Haußmann MdL, zeigte sich „enttäuscht“. „Alle auch von mir nochmals persönlich vorgetragenen und schriftlich verfassten Argumente für Mutschelbach wurden in der Stellungnahme des Parlamentarischen Staatssekretärs Norbert Barthle (CDU) nicht berücksichtigt. Zudem ist es sehr fragwürdig, wenn ein Mitarbeiter des Staatssekretärs gegenüber der Presse erklärt, dass es dem Land Baden-Württemberg freistehe, freiwillig an der A8 in den Lärmschutz zu investieren“, sagte Haußmann. „Das ist eindeutig eine Aufgabe des Bundes.“

Haußmann wundert sich zudem, dass das Bundesverkehrsministerium bisher noch nicht auf die Fragen des Landesverkehrsministeriums geantwortet hat. In der Antwort auf einen FDP-Antrag informierte Verkehrsminister Hermann den FDP-Politiker, dass das Land die Notwendigkeit einer Lärmschutzwand im Bereich der Bocksbachtalbrücke sehe. Jochen Haußmann hat deshalb noch einmal in dieser Woche mit Staatssekretär Barthle telefoniert. „Staatssekretär Barthle hat mir bestätigt, dass dafür die Prüfungen noch nicht abgeschlossen sind.“ Haußmann wird deshalb dazu, wie auch für die noch vorhandenen baulichen Lücken im Lärmschutzwall durch die Zufahrten zum Unterhaltungsweg für die Lärmschutzwälle beim Bundesverkehrsministerium nachfassen. „Diese Themen sind in der Antwort des Staatssekretärs nicht berücksichtigt“, resümiert Haußmann. „Deshalb gebe ich mich auch mit der Antwort nicht zufrieden.“ Beide FDP-Politiker wollen sich auf verschiedenen Ebenen für Mutschelbach einsetzen und den Druck erhöhen.

Freien Demokraten engagieren sich weiter für A8-Lärmschutz rund um Mutschelbach

MutschelbachFoto1Verkehrsministerium beziffert Kosten für Lärmschutzwand auf Bocksbachtalbrücke nun auf rund 450000 € / Bund hat bislang auf Ansinnen zur Lärmschutznachrüstung nicht geantwortet

FDP-Landtagsabgeordneter Jochen Haußmann und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung setzen sich zurzeit auf vielfältigen Wegen für eine Lärmschutznachrüstung an der A8 bei Karlsbad-Mutschelbach für die lärmgeplagte Bevölkerung ein. Das Foto zeigt beide zusammen mit Bürgern bei einem Ortstermin im Juli 2016 in Mutschelbach. Die Kosten für eine Lärmschutzwand auf der Bocksbachtalbrücke werden zurzeit auf rund 450000 € beziffert. (Foto: MF, Repro: FDP)

MutschelbachHaußmann-Jung1Mutschelbach/Karlsbad. FDP-Landtagsabgeordneter Jochen Haußmann und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung setzen sich gemeinsam weiter für eine rasche Lärmschutznachrüstung an der A8 rund um Mutschelbach ein. Nach zwei Vor-Ort-Terminen der Freien Demokraten im Juni und Juli 2016 im von der Autobahn zerschnittenen Karlsbader Ortsteil schrieb Jochen Haußmann nun den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle MdB (CDU) an, um ihn ausführlich von der Notwendigkeit eines nachträglichen Einbaus von weiteren Lärmschutzmaßnahmen zum Wohle der betroffenen Menschen zu überzeugen. In einem persönlichen Gespräch wiederholte Haußmann die Argumente für Mutschelbach zudem gegenüber dem Staatssekretär. Freien Demokraten engagieren sich weiter für A8-Lärmschutz rund um Mutschelbach weiterlesen