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Landtagswahl 2021: Timo Imhof und Julia Dörr treten für die FDP im Wahlkreis Bruchsal an

Julia Dörr und Timo Imhof.

Freie Demokraten setzen sich für Normalität an Kindergärten und Schulen nach den Sommerferien ein

Bruchsal (TI). Die Mitglieder der Freien Demokraten im Landtagswahlkreis 29 Bruchsal wählten unter Leitung von FDP-Kreisvorsitzenden Heiko Zahn Ende Juni 2020 Timo Imhof aus Bruchsal zum Landtagskandidaten der Liberalen. Der 45-jährige Fachoberlehrer an einer Gemeinschaftsschule sprach sich in seiner Bewerbungsrede für eine Normalität an den Kindergärten und Schulen in Baden-Württemberg nach den Sommerferien aus. „Unsere Kinder, aber auch alle Eltern und Großeltern, brauchen nun wieder geregelte Abläufe und Kontinuität, soweit es die Corona-Pandemie zulässt. Die noch amtierende schwarz-grüne Landesregierung muss alles tun, dass vor allem im Schulbereich wieder eine geregelte Arbeit möglich ist“, sagte Imhof.

V.r.: Heiko Zahn, Timo Imhof, Julia Dörr und Christian Jung.

Zusammen mit Imhof wurde die 42-jährige Julia Dörr aus Bruchsal als Ersatzkandidatin nominiert. Die ehemalige Zeitsoldatin und aktuelle Vorsitzende des Bruchsaler Gesamtelternbeirates fordert ebenfalls eine verlässliche Schule für die Zeit nach den Ferien. Bei der Bildungspolitik sind Imhof und Dörr die Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschulen ein wichtiges Anliegen. Weitere Themen sind für sie der Bevölkerungsschutz und die Sicherheit im Land, da sich Timo Imhof seit über 20 Jahren sehr stark im Bevölkerungsschutz engagiert. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, „dass in unserem Katastrophenschutz-System, wie wir es kennen, einige Lücken vorhanden sind. So hat die Versorgung der Einsatzkräfte mit Sicherheitsausrüstung viel zu lange gedauert“, sagte Timo Imhof.

Die Stärkung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich im Bevölkerungsschutz einbringen, müsse deshalb ausgebaut werden. In den kommenden Monaten wollen sich die FDP-Landtagskandidaten außerdem um die weitere Digitalisierung an den Schulen, eine einheitliche und verlässliche Lernplattform für Schüler und Lehrer, Fortbildungsverpflichtung für alle Lehrkräfte im Bereich der digitalen Medien, die Stärkung der Helferrechte in Feuerwehr und Hilfsorganisationen, die Schaffung von Anreizen zum ehrenamtlichen Engagement und die Rückendeckung für die Polizeieinsatzkräfte kümmern.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) berichtete bei der Wahlkreiskonferenz über die Lösungen der FDP für die Überwindung des Verkehrschaos in der Region Karlsruhe. Es müsse nun eine zeitnahe Lösung gefunden werden, wie die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth an die B36 angeschlossen werde. Dies könne dann auch zu einer Entspannung des Verkehrs im Norden des Landkreises Karlsruhe führen. Der Wahlkreis Bruchsal (Wahlkreis 29) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst die Gemeinden Bad Schönborn, Bruchsal, Forst, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kronau, Oberhausen-Rheinhausen, Östringen, Philippsburg, Ubstadt-Weiher und Waghäusel des Landkreises Karlsruhe.

Nächtlicher Besuch im Revier der Bundespolizei im Karlsruher Hauptbahnhof


Christian Jung MdB: “Deutsche Bahn muss Bundespolizei geeignete Räume nicht nur im Karlsruher Hauptbahnhof zur Verfügung stellen”

Karlsruhe/Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung hat von Samstag auf Sonntag (19.1.2020) zusammen mit Polizeidirektor Reinhard Pürkenauer von der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe das Bundespolizeirevier im Karlsruher Hauptbahnhof inspiziert. “Die engen Räumlichkeiten sind in einem schlechten Zustand und eine Zumutung für die engagierten Polizistinnen und Polizisten, die darin ihren Dienst verrichten und für die Sicherheit im Bahnhof sorgen sollen. Aber auch für Besucher des Polizeireviers, die freiwillig oder zwangsweise diese Räume aufsuchen und aufsuchen müssen, sind die Umstände nicht akzeptabel”, sagte Jung nach dem Besuch am Sonntag.
Die schlechte Unterbringung der Bundespolizei in den Bahnhöfen der Deutschen Bahn sei ein bundesweites Problem, was es zeitnah zu lösen gelte. “Ich fordere daher die Deutsche Bahn und Bahnchef Dr. Richard Lutz auf, unverzüglich nicht nur in Karlsruhe der Bundespolizei moderne und für die Reisenden schnell ansteuerbare Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Denn die Sicherheit in und rund um die großen Bahnhöfe ist enorm wichtig für den geplanten Ausbau der Fahrgastzahlen bei der Bahn und ein absolutes Chefthema, das nicht delegiert werden darf. Das bedeutet, dass man zentrale und zusammenhängende Räume eher der Bundespolizei als einer Fastfood-Kette zur Verfügung stellt. Das man als Abgeordneter darauf ein Staatsunternehmen überhaupt hinweisen muss, ist äußerst bedenklich.”

BNN vom 12.12.19: Jung übt Kritik an Mentrup

Badische Neueste Nachrichten vom 12.12.19 über die Ansiedlung der neuen Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe im Landkreis Karlsruhe und die Kritik von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung am Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (SPD).

Beschleunigung von Großprojekten und Einschränkung des Klagerechts

Für die Beschleunigung von Großprojekten von nationaler Bedeutung und für die Einschränkung des Klagerechts spricht sich unser Bundestagsabgeordneter Christian Jung im Gespräch mit Baden TV aus. Nur so können wir auch bei der Zweiten Rheinbrücke zwischen #Karlsruhe und #Wörth das Verkehrschaos in der Region Karlsruhe lösen.

https://baden-tv.com/klagen-kunftig-verboten-bund-will-verkehrsprojekte-schneller-voranbringen/

Landkreis Karlsruhe muss Alternativen für Karlsruher Hauptstandort prüfen

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung fordert Bewegung statt Stillstand beim Landkreis-Hochhaus und schlägt die Suche nach einem alternativen Standort vor.

Karlsruhe/Landkreis Karlsruhe. Der Abriss des Landkreis-Hochhauses in Karlsruhe gerät mehr und mehr zur Hängepartie. Wie in dieser Woche bekannt wurde, kommt eine Petition der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Stadtbild e.V. zum Erhalt des Gebäudekomplexes nicht voran, da eine Stellungnahme der Stadt Karlsruhe auf sich warten lässt. Nach aktuellem Stand, wird sich das Großprojekt deshalb stark verzögern. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land) warnt infolgedessen vor einer zeitlichen und planerischen Schieflage und schlägt die Suche nach einem alternativen Standort für das Landratsamt vor, sollten sich die Abrisspläne und die damit verbundene Neubauplanung des Landratsamtes weiter verzögern.

„Wir müssen aufpassen, dass sich der Abriss des Hochhauses nicht wie der Bau der Zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth zu einer weiteren Episode der unendlichen Geschichte für die Stadt Karlsruhe entwickelt“, erklärt Christian Jung am Dienstag. Der Abgeordnete, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist, fordert, dass die Karlsruher Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf eine schnelle Klärung hinwirken sollen. Andernfalls müsse sich die Landkreisverwaltung und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel sofort auf die Suche nach alternativen Standorten begeben. Warum die Zeitvorgaben bisher so deutlich überschritten wurden, ist aus Sicht des FDP-Politikers unklar. „Ich hoffe nicht, dass man auch im Falle des Landkreis-Hochhauses im Rathaus eine Verhinderungsstrategie entwickelt“, betont Jung. Alternative Standorte im Landkreis, die über geeignete Rahmenbedingungen verfügen, könnten sich ihm zufolge in Rheinstetten oder Ettlingen finden lassen. Da auch das Petitionsergebnis völlig offen ist, müssten Kreistag und Landkreisverwaltung alle weiteren Optionen zur Verlagerung des Standortes „jetzt genauestens prüfen“.