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Chancen für eine lebendige Stadt – Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung zu Gast im Rathaus in Stutensee

FDP-Ortsverbandsvorsitzende und Gemeinderätin Edith Nagel, Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung und Oberbürgermeisterin Petra Becker.

Stutensee / Landkreis Karlsruhe. Wie sieht das Wohnen der Zukunft in Blankenloch, Friedrichstal Spöck und Staffort aus? Diese Frage stellten sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung und Oberbürgermeisterin Petra Becker bei einem Besuch des Parlamentariers im Rathaus in Stutensee. Kaum etwas beschäftigt die Region Karlsruhe so sehr wie der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und der unzureichende Ausbau der Infrastruktur. Von den negativen Auswirkungen ist die Stadt Stutensee unmittelbar betroffen.

Mit Blick auf den demografischen Wandel hat man noch vor zehn Jahren die Frage diskutiert, wie man künftig mit Leerständen in Städten und Gemeinden umgeht. „Heute müssen wir uns nicht mit leerstehenden, sondern mit den nicht vorhandenen Gebäuden beschäftigen“ sind sich der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land und die Rathauschefin einig. „Der Landkreis Karlsruhe und die gesamte Region sind äußerst attraktiv, die Bevölkerungszahlen werden nach allen Prognosen bis 2040 massiv ansteigen“ erklärt Jung. Wohnraum ist heute schon zu einem knappen Gut geworden. Dieser wird in der Technologieregion Karlsruhe dringend benötigt. In Stutensee will Oberbürgermeisterin Becker deshalb vorhandene Potenziale künftig noch besser erschließen. Dazu will man im Rathaus den Vorrang der Innenentwicklung besonders ernst nehmen. Es gelte der Grundsatz „Innen vor Außen“. Statt Schnelligkeit ist hier ein behutsames Vorgehen angebracht. „Innenentwicklung bedeutet nicht massive bauliche Verdichtung, Innenentwicklung bedeutet viel mehr gewachsene Strukturen wie Ortskerne und Innenstädte zu stärken“ betont Jung. Mit solchen Instrumenten lasse sich vor allem auch eine nachhaltige Stadtentwicklung betreiben. Im Zuge des Bevölkerungszuwachses muss auch die Verkehrsinfrastruktur neu ausgerichtet werden. Jung setzt sich deshalb auch weiterhin für den Bau der Zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth mit einer Anbindung an die B36 ein. Die Verkehrssituation rund um Stutensee ist vielerorts ungenügend. Hierunter leiden auch viele Beschäftigte des Rathauses. Wie in der gesamten Verkehrspolitik, müsse auch hier mit einem ganzheitlichen Ansatz gearbeitet werden. Besonders wichtig ist Jung, der auch Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur ist, dabei auch der Schienenverkehr. Bei der immer mehr durch Güterzüge frequentierten Bahnstrecke durch Stutensee setzt sich der liberale Abgeordnete weiterhin für einen verbesserten Lärmschutz und Baumaßnahmen zur Optimierung der Streckeninfrastruktur ein.

Jung kämpft weiter gegen “ökologische” Flutungen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.

Deutliche Worte von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim (18.1.2019): In einem Grußwort in der vollbesetzten Festhalle rief Christian Jung die Bevölkerung, die Bürgerinitiativen und die Gemeinderäte von Dettenheim und der Stadt Philippsburg mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und Bürgermeister Stefan Martus an der Spitze dazu auf, massiven Widerstand gegen die Polderpläne und die permanenten unkontrollierten Flutungen des Naturschutzgebietes Elisabethenwört der grün-schwarzen Landesregierung zu leisten und sich auf Klagen vorzubereiten. Dazu sei es notwendig, sich mit den Bürgerinitiativen am Rhein zusammenzuschließen und weiter für gesteuerte Polder zu kämpfen. Das Verhalten und die Nicht-Kommunikation von Grünen-Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann gegenüber den betroffenen Kommunen und den Bürgermeistern im Landkreis Karlsruhe kritisierte der FDP-Politiker scharf. Der Staatssekretär müsse allein schon deshalb mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Die Grünen wollten am Rhein aus ideologischen Gründen die in den vergangenen 200 Jahren entstandenen Naturschutzgebiete zerstören, was die Freien Demokraten nicht zuließen.