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Würdigung des Ehrenamts muss schon im Kopf beginnen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte Technisches Hilfswerk THW in Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen

Waghäusel/Oberhausen-Rheinhausen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte im Dezember 2018 die Ortsverbände des Technisches Hilfswerks (THW) Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen. Die Verantwortlichen der beiden Ortsverbände luden zunächst zu einer gemeinsamen Begehung der Bestandsliegenschaft in Waghäusel ein. Hierbei konnte sich der liberale Bundestagsabgeordnete ein erstes Bild über den Zustand der Ausstattung und über die Räumlichkeiten des THW machen.

Anschließend wurde die im Jahr 2012 neu errichtete Liegenschaft des THW Oberhausen-Rheinhausen besichtigt. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Büchner, dem stellvertretenden THW-Landesbeauftragten Jens Olaf Sandmann und THW-Landessprecher Michael Hambsch wurden die unterschiedlichen Fahr- und Werkzeuge der beiden Ortsverbände vorgeführt und erläutert. Waghäusel verfügt über eine Fachgruppe „Beleuchtung“, die auch in Zukunft bei Großaufgeboten und Unglücken die Ausleuchtung mit großem Gerät vornehmen wird. In Oberhausen-Rheinhausen gibt es die Fachgruppe „Wassergefahren“, die vor allem am Rhein unterwegs ist und verschiedene Gefahrenszenarien permanent trainiert.

Die Teilnehmer diskutierten im über aktuelle Herausforderungen des THW. Insbesondere die Würdigung des Ehrenamtes rückte in den Fokus der Diskussion. „Das Ehrenamt muss in unserer Gesellschaft mehr Wertschätzung erfahren, andernfalls wird es in naher Zukunft in dieser Form nicht mehr existieren“, betonte Jung. Um dies zu erreichen, muss nach Ansicht Jungs „ergebnisoffen über Förderungsmöglichkeiten und Anreize gesprochen werden“. Der baden-württembergische Landessprecher des Technischen Hilfswerks Michael Hambsch stellte heraus, dass die Würdigung des Ehrenamtes schon in den Köpfen beginnt. „Egal ob beim THW oder bei der Freiwilligen Feuerwehr, die Mitglieder opfern einen großen Teil ihrer Freizeit auf, um Menschenleben zu retten und anderen zu helfen. Dies muss man sich stets vor Augen halten.“

Europawahl 2019: Freie Demokraten schmieden europäisches Bündnis mit Macron

FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn (links) zusammen mit Europakandidatin Nicole Büttner-Thiel und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung MdB.

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung begrüßt neuen Zusammenschluss / Nicole Büttner-Thiel aus Karlsbad kandidiert als zweite Kandidatin der FDP aus Baden-Württemberg für das Europaparlament

Madrid/Karlsruhe. Die Freien Demokraten haben am Wochenende in Madrid ein europäisches Bündnis für die Europawahl im Mai 2019 geschmiedet. Bei einem Kongress der liberalen europäischen Parteien schloss sich auch die Bewegung La Republique en Marche des französischen Präsidenten Emmanuel Macron der Allianz an. “Das ist eine sehr gute Nachricht auch für die Region Karlsruhe, dass Christian Lindner und Emmanuel Macron nun gemeinsam in einem liberalen Bündnis für die europäische Zukunft kämpfen werden. Leider sind viele sehr positive Vorschläge von Emmanuel Macron in den vergangenen Monaten von der deutschen Bundesregierung nicht aufgenommen worden. Die CDU geht an der Seite von Viktor Orbán in die Europawahl, die FDP an der Seite von Emmanuel Macron”, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Sonntag in Karlsruhe.

Jung verspricht sich von dem Bündnis auch viele neue Kontakte in Frankreich und Paris, mit denen man zum Beispiel die in den kommenden Jahren noch stärker werdenden Verkehrsprobleme im Schienengüterverkehr und bei der Optimierung der Straßeninfrastruktur zwischen Baden und dem Elsass besser lösen könne. Da die Sozialdemokraten und Grünen auf europäischer Ebene zu schwach seien, “sind nun die liberalen Kräfte gefordert, um bei der Außen- und Sicherheitspolitik sowie der Digital- und der Migrationspolitik endlich handlungsfähig” zu werden. Für die baden-württembergische FDP kandidiert neben dem Landtagsabgeordneten Andreas Glück als zweite Kandidatin die Unternehmerin Nicole Büttner-Thiel aus Karlsbad (Landkreis Karlsruhe) für das Europaparlament.

Nicole Büttner-Thiel erreicht Listenplatz 2!

Die 33-jährige Nicole Büttner-Thiel aus Karlsbad-Langensteinbach wurde als Europakandidatin der Freien Demokraten Baden-Württemberg auf Listenplatz 2 gewählt (Foto: Privat)

Wir Freie Demokraten wollen nächstes Jahr bei der Europawahl sowohl mit einem überzeugenden Programm wie auch mit engagierten Kandidatinnen und Kandidaten antreten. Beim Rennen um die Spitzenplätze konnte unsere Kandidatin Nicole Büttner-Thiel  aus Karlsbad-Langensteinbach einen sensationellen zweiten Listenplatz erreichen. Bei der Landesvertreterversammlung der FDP Baden-Württemberg  in Schwäbisch Gmünd herrschte beste Stimmung, die nun in einen leidenschaftlichen Wahlkampf mündet.

Nicole Büttner-Thiel betonte in ihrer Vorstellungsrede die Notwendigkeit von Innovationen und einer europäischen Wachstumsagenda. Sie forderte mehr Mut bei gemeinsamen Projekten mit gleichgesinnten europäischen Partnern: „Wenn uns Macron die Hand reicht für eine gemeinsame Verteidigungs- oder Wachstumspolitik, dann müssen wir diese Hand ergreifen. Machen wir das, was Angela Merkel nicht gelingt.”

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FDP-Ortsverband Rheinstetten wählt neuen Vorsitzenden

Bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung im Ortsverband Rheinstetten wählten die  Mitglieder den 56-jährigen Unternehmer Christian Welke zum neuen Vorsitzenden. Der bisherige Schatzmeister übernimmt damit das Amt von Dr. Hans-Jörg Becker, der auch viele Jahre für die FDP im Kreisrat tätig war, und nun altersbedingt nicht mehr für den Vorsitz kandidieren wollte.
Dr. Becker wird den neu gewählten  Vorstand als stellvertretender Vorsitzender weiter unterstützen.  Dr. Karl-Jürgen Sabban wurde neu in das Amt des Schatzmeisters gewählt.

Schatzmeister Dr. Sabban, Vorsitzender Christian Welke, stellvertretender Vorsitzender Dr. Becker, Kreisvorsitzender Heiko Zahn (v.l.n.r)

Welke sagte  nach seiner Wahl “Wir werden zunächst in Ruhe ein Konzept entwickeln, wie wir die FDP in Rheinstetten aufstellen wollen.  Ziel muss es sein, neue Mitglieder hinzuzugewinnen und die lokalen politischen Themen  vernünftig zu besprechen”.
Der bei der Versammlung ebenfalls anwesende Kreisvorsitzende Heiko Zahn gratulierte dem neuen Vorstand: “Ich  freue mich sehr, dass wir in  Rheinstetten mit Herrn Welke einen Vorsitzenden haben, der die Dinge anpacken will und den Ortsverband für die Kommunalwahl aufstellen wird. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Dr. Becker für die langjährige hervorragende Arbeit  für die FDP in Rheinstetten”.

Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages

Erste Besuchergruppe mit Bundestagsabgeordneten Christian Jung in Berlin

Christian Jung erhält Besuch aus seinem Wahlkreis.

Ettlingen/Berlin. Zum ersten Mal besuchten 50 Politik-Interessierte aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land, dem Landkreis Karlsruhe, dem Enzkreis und Pforzheim auf Einladung von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung die Bundeshauptstadt auf einer vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) organisierten viertägigen Reise. Als “überraschend und informativ”, auch für Berlin-Kenner, beschrieben die Gäste ihren Aufenthalt in Berlin. Begleitet wurde die Gruppe von Wahlkreismitarbeiter Hans-Jürgen Bange.

Am ersten Tag hieß es morgens bitte lächeln: Die Gruppe besuchte das ZDF-Hauptstadtstudio die Livesendung des “Morgenmagazins”. Das Mittagessen fand passenderweise in der Landesvertretung Baden-Württemberg statt. Gefolgt von dem Highlight jeder BPA-Fahrt, einem Besuch im Bundestag mit Meet and Greet des einladenden Bundestagsabgeordneten Christian Jung. Die Teilnehmer hatten umfangreiche Fragen zu Arbeitsabläufen im Bundestag und aktuellen politischen Themen. Die zwei Bundestagskollegen Michael Theurer (Wahlkreis Karlsruhe) und Jens Brandenburg (Wahlkreis Rhein-Neckar) kamen ebenfalls für eine kurze Vorstellung zum Gespräch dazu. Spannend war auch der plötzliche Hammelsprung, zu dem alle Abgeordneten innerhalb weniger Minuten im Plenarsaal erscheinen, während die 50 Besucher auf der Tribüne die politische Debatte mitverfolgten.

Das Programm beinhaltete am zweiten Tag einen Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dort bekamen die Besucher eine Zeitzeugen-Führung. Sehr eindrücklich beschrieb die Zeitzeugin den unmenschlichen Umgang und die menschenunwürdige Unterbringung der willkürlich aus politischen Gründen in der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) Inhaftierten.

Die Besuchergruppe bei einem Informationsgespräch bei der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Ein Kontrastprogramm bot danach das Mittagessen im Fernsehturm mit dem wohl besten Panoramablick über Berlin sowie ein anschließendes Informationsgespräch bei der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auf weitere historische und politische Gesichtspunkte der Hauptstadt wurde bei den Stadtrundfahrten eingegangen.

Jeder Bundestagsabgeordnete hat mehrmals im Jahr die Möglichkeit, parteiübergreifend politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsfahrt nach Berlin einzuladen. Die Informationsreise wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung durchgeführt und finanziert. Das Programm variiert und wird in jedem Abgeordnetenbüro mit individuellen Schwerpunkten ausgearbeitet. Interessierte können sich an FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung wenden. Seine Kontaktdaten findet man unter www.christian-jung.de. (CB/Fotos: Bundesregierung / Volker Schneider; THW)