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FDP-Ortsverband Rheinstetten wählt neuen Vorsitzenden

Bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung im Ortsverband Rheinstetten wählten die  Mitglieder den 56-jährigen Unternehmer Christian Welke zum neuen Vorsitzenden. Der bisherige Schatzmeister übernimmt damit das Amt von Dr. Hans-Jörg Becker, der auch viele Jahre für die FDP im Kreisrat tätig war, und nun altersbedingt nicht mehr für den Vorsitz kandidieren wollte.
Dr. Becker wird den neu gewählten  Vorstand als stellvertretender Vorsitzender weiter unterstützen.  Dr. Karl-Jürgen Sabban wurde neu in das Amt des Schatzmeisters gewählt.

Schatzmeister Dr. Sabban, Vorsitzender Christian Welke, stellvertretender Vorsitzender Dr. Becker, Kreisvorsitzender Heiko Zahn (v.l.n.r)

Welke sagte  nach seiner Wahl “Wir werden zunächst in Ruhe ein Konzept entwickeln, wie wir die FDP in Rheinstetten aufstellen wollen.  Ziel muss es sein, neue Mitglieder hinzuzugewinnen und die lokalen politischen Themen  vernünftig zu besprechen”.
Der bei der Versammlung ebenfalls anwesende Kreisvorsitzende Heiko Zahn gratulierte dem neuen Vorstand: “Ich  freue mich sehr, dass wir in  Rheinstetten mit Herrn Welke einen Vorsitzenden haben, der die Dinge anpacken will und den Ortsverband für die Kommunalwahl aufstellen wird. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Dr. Becker für die langjährige hervorragende Arbeit  für die FDP in Rheinstetten”.

Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages

Erste Besuchergruppe mit Bundestagsabgeordneten Christian Jung in Berlin

Christian Jung erhält Besuch aus seinem Wahlkreis.

Ettlingen/Berlin. Zum ersten Mal besuchten 50 Politik-Interessierte aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land, dem Landkreis Karlsruhe, dem Enzkreis und Pforzheim auf Einladung von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung die Bundeshauptstadt auf einer vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) organisierten viertägigen Reise. Als “überraschend und informativ”, auch für Berlin-Kenner, beschrieben die Gäste ihren Aufenthalt in Berlin. Begleitet wurde die Gruppe von Wahlkreismitarbeiter Hans-Jürgen Bange.

Am ersten Tag hieß es morgens bitte lächeln: Die Gruppe besuchte das ZDF-Hauptstadtstudio die Livesendung des “Morgenmagazins”. Das Mittagessen fand passenderweise in der Landesvertretung Baden-Württemberg statt. Gefolgt von dem Highlight jeder BPA-Fahrt, einem Besuch im Bundestag mit Meet and Greet des einladenden Bundestagsabgeordneten Christian Jung. Die Teilnehmer hatten umfangreiche Fragen zu Arbeitsabläufen im Bundestag und aktuellen politischen Themen. Die zwei Bundestagskollegen Michael Theurer (Wahlkreis Karlsruhe) und Jens Brandenburg (Wahlkreis Rhein-Neckar) kamen ebenfalls für eine kurze Vorstellung zum Gespräch dazu. Spannend war auch der plötzliche Hammelsprung, zu dem alle Abgeordneten innerhalb weniger Minuten im Plenarsaal erscheinen, während die 50 Besucher auf der Tribüne die politische Debatte mitverfolgten.

Das Programm beinhaltete am zweiten Tag einen Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dort bekamen die Besucher eine Zeitzeugen-Führung. Sehr eindrücklich beschrieb die Zeitzeugin den unmenschlichen Umgang und die menschenunwürdige Unterbringung der willkürlich aus politischen Gründen in der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) Inhaftierten.

Die Besuchergruppe bei einem Informationsgespräch bei der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Ein Kontrastprogramm bot danach das Mittagessen im Fernsehturm mit dem wohl besten Panoramablick über Berlin sowie ein anschließendes Informationsgespräch bei der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auf weitere historische und politische Gesichtspunkte der Hauptstadt wurde bei den Stadtrundfahrten eingegangen.

Jeder Bundestagsabgeordnete hat mehrmals im Jahr die Möglichkeit, parteiübergreifend politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsfahrt nach Berlin einzuladen. Die Informationsreise wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung durchgeführt und finanziert. Das Programm variiert und wird in jedem Abgeordnetenbüro mit individuellen Schwerpunkten ausgearbeitet. Interessierte können sich an FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung wenden. Seine Kontaktdaten findet man unter www.christian-jung.de. (CB/Fotos: Bundesregierung / Volker Schneider; THW)

„Bürgermeister, Bevölkerung und Abgeordnete wurden überrumpelt“

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung kündigt weitere Proteste zu Plänen der grün-schwarzen Landesregierung zu Hochwasserrückhalteraum „Elisabethenwört“ an / Kritik an „arrogantem Verhalten“ von Staatssekretär Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl

FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (2.v.r.) kündigt weitere Proteste zu den Plänen der grün-schwarzen Landesregierung zum Hochwasserrückhalteraum im Naturschutzgebiet „Elisabethenwört“ zwischen Dettenheim und Philippsburg an. Das Foto zeigt ihn zusammen mit FDP/DVP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke (l.), Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) bei einem Gesprächstermin im Sommer 2017 vor dem Dettenheimer Rathaus in Liedolsheim. (Foto: TJ)

 

Dettenheim/Philippsburg. „Ich bin absolut sprachlos, wie die beiden betroffenen Bürgermeister und die Bevölkerung von Staatssekretär Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl behandelt wurden“, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Berlin) am Donnerstag in Berlin. Denn ohne weitere Rücksprache mit der Stadt Philippsburg und der Gemeinde Dettenheim habe Staatssekretär Baumann bei einem nichtöffentlichen Vor-Ort-Termin einen Tag vorher seine Entscheidung verkündet, eine sogenannte „Kleine Dammrückverlegung“ und unkontrollierte Flutungen im Naturschutzgebiet Elisabethenwört zuzulassen.

„Im Vorfeld war von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl ein Gespräch mit den Bürgermeistern über die endgültige Variantenauswahl abgelehnt worden. Stattdessen waren die Vertreter des NABU und des BUND im Vorfeld offenbar über die Entscheidung informiert worden, die den immer noch massiven Eingriff in die Natur und der Tierwelt dann beim Termin plötzlich unterstützten“, sagte Christian Jung, der als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Karlsruhe-Land zu dem Vor-Ort-Termin nicht eingeladen worden war. Auch die regionalen Landtagsabgeordneten der CDU waren vom grün-geführten Umweltministerium nach Informationen Jungs nicht in die Entscheidungsfindung eingebunden worden. Dies mache „die Situation noch grotesker als sie schon ist“.

Positiv ist für den FDP-Politiker, dass mit dem Planfeststellungsverfahren „zum Glück erst nach der nächsten Landtagswahl zu rechnen“ sei. „Ich werde die Pläne deshalb strittig stellen. Bei einer Beteiligung der Freien Demokraten an einer Landesregierung mit oder nun eher ohne Staatssekretär Baumann nach 2021 würden wir als Freie Demokraten die Pläne in dieser Form gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden vor Ort nochmals neu und transparent beraten. Über die mangelhafte Kommunikationsfähigkeit von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bin ich in diesem Zusammenhang sehr enttäuscht. Gerlinde Hämmerle wäre dies nicht passiert“, betonte Jung.

Politischer Aschermittwoch der FDP in Bretten

Gastredner Steffen Weiß liefert Hintergründe zur Sanierung der Rheinbrücke Maxau und zum aktuellen Stand bei den Planungen der zweiten Flussquerung

Sprachen sich für eine bessere Verkehrs-Infrastruktur in der Region Karlsruhe aus (v.l.:): FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn, Steffen Weiß (Vorsitzender des Aktionsbündnisses „Zweite Rheinbrücke“) und FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land). (Foto: AS)

Landkreis Karlsruhe / Bretten: Seit über drei Jahrzehnten ist das Aschermittwochs-Treffen eine feste Institution der Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe. Beim traditionellen Heringsessen der Liberalen nahm der Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung, Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, vor allem die Verkehrsprojekte in der Technologieregion Karlsruhe ins Visier.

An erster Stelle steht hier die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. Unverständnis äußerte Jung bei der Veranstaltung gegenüber der Haltung des Karlsruher Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup (SPD), der sich aufgrund politischer Abhängigkeiten gegen den Bau der Brücke stellt. „Solche Infrastrukturbremser schaden der Zukunftsfähigkeit unserer Region und kosten Arbeitsplätze. Die Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt sollten dies bei der Abstimmung über das nächste Karlsruher Stadtoberhaupt berücksichtigen“, unterstrich Jung.

Die Freien Demokraten auf beiden Rheinseiten unterstützen den Bau des wichtigsten Infrastrukturprojektes der Region mit Anschluss an die Bundesstraße B36 bereits seit vielen Jahren. Politischer Aschermittwoch der FDP in Bretten weiterlesen

Fehlende Ausbildungs-Kapazitäten: Landesfeuerwehrschule muss um 100 Übernachtungsplätze erweitert werden

Besuch von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung in Bruchsaler Landesfeuerwehrschule / Feuerwehrschule könnte auch als Vorbild für Neubau der Polizeischule dienen

Besuch in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal: FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (l.) und Branddirektor Thomas Egelhaaf, Leiter der Landesfeuerwehrschule. (Foto: TJ)

 

 

 

Bruchsal/Stuttgart. Nach Einschätzung und Analyse von FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) muss die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg wenige Monate nach ihrer Neueröffnung um 100 Übernachtungsplätze erweitert werden. “Es gibt fehlende Ausbildungs-Kapazitäten, die nun nachjustiert und durch Erweiterungsbauten von der Landesregierung optimiert werden müssen”, sagte Jung nach einem Gespräch mit dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Dr. Frank Knödler und einem zusätzlichen Besuch in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. “Eine Erweiterung ist dringend notwendig, da es zu lange Wartelisten für die Lehrgänge an der Schule gibt. Ich erwarte dazu von Innenminister Thomas Strobl zeitnah ein Konzept zur raschen Umsetzung, da die Ausgaben über die Feuerschutzsteuer finanziert werden können und die Erweiterung auf dem bestehenden Gelände möglich ist”, sagte Christian Jung. Den vor kurzem eröffneten Neubau der Feuerwehrschule könnte nach Auffassung des FDP-Politikers zudem als Vorbild für den vom ihm geforderten Neubau der Polizeischule in Bruchsal dienen. “Wenn man die Übernachtungsplätze und die Ausstattung sowie die hygienischen Zustände bei der Polizeischule mit den modernen und zu erweiternden Feuerwehrschulgebäuden vergleicht, wird offenkundig, wie der zukünftige Standard sein muss und warum wir ein rasches Handeln innerhalb der Landesregierung benötigen.”