Schlagwort-Archiv: Ethik

Freie Demokraten: FEMA-Management und Mutterkonzern RPM haben eine soziale Verantwortung

jung1kEttlingen. Als „ethisch-moralisch mehr als grenzwertig“ hat FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) die in der Ettlinger BNN und weiteren Medien am 12. und 13. Januar 2017 geschilderten Umstände bezeichnet, wie den 120 Mitarbeitern der Ettlinger Firma FEMA Farben + Putze GmbH die Kündigung und die Beendigung des operativen Geschäftsbetriebs zum 28. Februar 2017 mitgeteilt wurde. „Die amerikanischen und deutschen Manager des Mutterkonzerns RPM müssen auch in diesem Falle die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft einhalten. Aus dieser ergibt sich immer eine ethische Verantwortung, auch bei der Frage, wie man Kündigungen übermittelt und ein solches Vorgehen vorbereitet“, sagte Christian Jung. Offenbar handle es sich zudem um ein „schlechtes Management“, wenn man eine seit über 30 Jahren bestehende und für ihre qualitativ hochwertigen Produkte bekannte Firma fünf Jahre nach dem Kauf in einer noch wachsenden Branche mit hoher Nachfrage ohne Vorwarnung schließe. „Die Nicht-Kommunikation der Entscheidung über die FEMA-Website zeigt auf, dass die Manager Defizite bei ihrer inneren und äußeren Kommunikation haben. Nach den Erfahrungen mit anderen amerikanischen Konzernen und ihrem Vorgehen gegenüber Mitarbeitern wird es jetzt darum gehen, einen sozial verträglichen Übergang für die Beschäftigten zu finden. Auch dabei hat der Mutterkonzern eine soziale Verantwortung.“

Freie Demokraten ermahnen Goodyear-Management zur sozialen Verantwortung

Geplante Schließung des Reifenwerks in Philippsburg: FDP-Bundestagskandidaten Hendrik Tzschaschel und Christian Jung kritisieren Goodyear-Werbung zu „Halloween“ als „zynisch und nicht respektvoll gegenüber Beschäftigten“

Philippsburg/Bruchsal. Die Freien Demokraten haben das Management von Goodyear und deren Europa-Konzernpräsidenten Jean-Claude Kihn aufgefordert, die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft und der daraus resultierenden ethischen Verantwortung einzuhalten. „Es ist mehr als grenzwertig und gegen alle Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft, wenn die knapp 900 Beschäftigten nach rund 50 erfolgreichen Jahren am Standort Philippsburg ohne Vorwarnung mitgeteilt bekommen, dass das Werk schließen soll“, sagte FDP-Bundestagskandidat Hendrik Tzschaschel (Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen). Er sieht nun die Stuttgarter Landesregierung und das baden-württembergische Wirtschaftsministerium am Zug, die klären müssten, ob der Standort des Reifenwerks durch Alternativkonzepte gerettet werden könne und welche Zukunftsideen es für die Region gebe. Freie Demokraten ermahnen Goodyear-Management zur sozialen Verantwortung weiterlesen