Prof. Dr. Jürgen Wacker kandidiert für Freie Demokraten im Wahlkreis Bruchsal

Gesundheit, Bildung und Verkehr als Kernthemen

Bruchsal2kDie bisher nominierten FDP-Kandidaten im Landkreis Karlsruhe vereinbarten nach der Wahl von Prof. Dr. Jürgen Wacker zum Landtagskandidaten im Wahlkreis 29 (Bruchsal) eine intensive Zusammenarbeit. Das Foto zeigt von links: Simon Ohlig (Zweitkandidat Wahlkreis ‪‎Bretten), Prof. Dr. Jürgen Wacker (Landtagskandidat Wahlkreis Bruchsal), Carolin Holzmüller (Landtagskandidatin Wahlkreis Bretten) und Dr. Christian Jung (Zweitkandidat Wahlkreis Bruchsal). (Foto: FDP)

Bruchsal. Die Freien Demokraten stellen sich auch im Landtagswahlkreis 29 (Bruchsal) neu auf. Bei einer Mitgliederversammlung der FDP wurde Ende April 2015 Prof. Dr. Jürgen Wacker (59) zum Landtagskandidaten gewählt. Auf den Kreisrat und Stadtrat entfielen 14 Stimmen, der Heidelsheimer Ortschaftsrat und Landwirtschaftsmeister Thomas Lichtner (29) erhielt drei Stimmen. Zum Zweitkandidaten wurde der 37-jährige Studiendirektor Dr. Christian Jung aus Bruchsal gewählt. Er ist Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein. Auf ihn entfielen elf Stimmen, auf Thomas Lichtner sechs Stimmen.

Jürgen Wacker bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und will sich nun „mit voller Kraft auf den anstehenden Landtagswahlkampf und die Kommunalpolitik konzentrieren“. Dabei ist es ihm als Chefarzt der Bruchsaler Frauenklinik ein besonderes Anliegen, dass neben der Gesundheitspolitik allgemein auch der Ärztemangel im ländlichen Raum gelöst werde, was besonders für den Bruchsaler Landtagswahlkreis ein sehr wichtiges Thema für die Bevölkerung darstelle. Zusammen mit Dr. Volker Ihle wolle er sich zudem weiter konstruktiv in die Bruchsaler Kommunalpolitik einbringen, nachdem die FDP/Bürgerliste dort ihren Fraktionsstatus verloren habe. Dazu werde es in den kommenden Tagen einige wichtige Gespräche geben.

Als weitere wichtige Themen im anstehenden Wahlkampf nannten Wacker und Zweitkandidat Christian Jung auch die Bildungs- und Verkehrspolitik. „Wir brauchen eine zweite Rheinbrücke in Karlsruhe und eine bessere Verkehrs-Infrastruktur in der Region Karlsruhe“, sagte Jung. Dies gelte vor allem für die Straßen- und Schienenwege. Zudem müsse es eine deutliche Stärkung der Realschulen und Gymnasien geben. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen und nicht praxisuntaugliche Ideologien müssten in der Bildungspolitik im Mittelpunkt stehen.