Freie Demokraten bekennen sich zur Verantwortung gegenüber Flüchtlingen auch im Landkreis Karlsruhe

FDP-Mitgliederversammlung verabschiedete Resolution „Wir tragen Verantwortung“

Balingen27Der neue FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn (Bruchsal) setzt sich zusammen mit der Landtagskandidatin der Freien Demokraten Carolin Holzmüller (Wahlkreis Bretten) für eine respektvolle und menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen im Landkreis Karlsruhe ein. (Foto: Jung)

„Wir tragen Verantwortung“ – Unter diesem Motto verabschiedeten die anwesenden Mitglieder der Freien Demokraten bei einer Kreisversammlung in Pfinztal Mitte Juni 2015 eine Resolution zur Aufnahme von Flüchtlingen im Landkreis Karlsruhe.

„Wir Freie Demokraten im Landkreis Karlsruhe bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber Flüchtlingen, die aus Regionen der Welt zu uns kommen, in denen politische oder religiöse Verfolgung herrscht oder Bürgerkriege ausgebrochen sind. Diese Menschen haben Anspruch auf unsere Solidarität und verdienen eine respektvolle und menschenwürdige Aufnahme wenn sie, oft nach beschwerlichen Reisewegen, hierher gelangt sind“, sagte der neugewählte Kreisvorsitzende Heiko Zahn (Bruchsal).

„Wir möchten, dass Flüchtlinge in den Gemeinden des Landkreises mit einem dementsprechenden Respekt empfangen werden. Deshalb wollen wir darauf hinwirken, dass die Bürgerinnen und Bürgern Flüchtlinge nicht als eine störende Belastung in ihrer Gemeinde wahrnehmen, sondern die Chancen der Zuwanderung für unser Land erkennen und eine Integration der Menschen in unsere Gesellschaft stattfindet“, betonte Zahn weiter. Freie Demokraten bekennen sich zur Verantwortung gegenüber Flüchtlingen auch im Landkreis Karlsruhe weiterlesen

Die neue FDP: Inhaltlich knallhart, aber trotzdem sympathisch

Heiko Zahn neuer Kreisvorsitzender der Freien Demokraten

Balingen22kDer neue FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn (Bruchsal) zusammen mit dem Spitzenkandidaten Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL beim Landesparteitag der Liberalen 2015 unter dem Motto „Mut schafft Chancen“. (Foto: Jung)

Zum neuen Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten Karlsruhe-Land wurde bei einer Mitgliederversammlung Mitte Juni 2015 der 38-jährige selbständige Unternehmer Heiko Zahn (Bruchsal) einstimmig in geheimer Wahl gewählt. Er folgt auf Dr. Otto Hertäg (61) aus Stutensee, der aus beruflichen und privaten Gründen das Amt des Kreisvorsitzenden niederlegte, die FDP aber weiterhin als stellvertretender Vorsitzender unterstützen wird.

Neuer Schatzmeister wurde Alfred Wernert (Bretten), der auf Sascha Fanz (Walzbachtal) folgt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind weiterhin im Amt und werden erst nach der Landtagswahl 2016 neu gewählt. Dies sind als Stellvertreter Hans-Jürgen Bange (Bretten), Manfred Will (Eggenstein-Leopoldshafen) und Prof. Dr. Jürgen Wacker (Bruchsal) sowie Dr. Christian Jung (Bruchsal) als Schriftführer. Die neue FDP: Inhaltlich knallhart, aber trotzdem sympathisch weiterlesen

FDP-Landtagskandidatin Carolin Holzmüller setzt sich für ein modernes Bild der Landwirtschaft ein

Freie Demokraten verabschieden Landtagswahlprogramm und kämpfen gegen grün-rote Einheitsschule

Balingen19kFDP-Landtagskandidatin Carolin Holzmüller (Wahlkreis Bretten) zusammen mit dem Spitzenkandidaten Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL beim Landesparteitag der Liberalen 2015 unter dem Motto „Mut schafft Chancen“. (Foto: Jung)

Bretten/Landkreis Karlsruhe (PM). Unter dem Motto „Mut schafft Chancen“ fand am Wochenende der Landesparteitag der Freien Demokraten FDP zur Vorbereitung der Landtagswahl in Balingen statt. Dabei nahmen auch zahlreiche Delegierte und Mitglieder aus dem Kreisverband Karlsruhe-Land mit dem neuen Kreisvorsitzenden Heiko Zahn (Bruchsal) und FDP-Landtagskandidatin Carolin Holzmüller (Wahlkreis Bretten) an der Spitze teil. Einstimmig wurden der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL zum Spitzenkandidat der Liberalen für die Landtagswahl und der komplette Landesvorstand mit dem Europaabgeordneten Michael Theurer als Vorsitzendem neu gewählt.

Carolin Holzmüller setzt sich als Agrarmanagerin und Winzerin besonders für die Zukunftssicherung der Landwirtschaft im Südwesten ein. Ihre Anregungen gingen direkt in das einstimmig verabschiedete Landtagswahlprogramm ein. „So wurde auf meinen Antrag hin der Ausdruck ‚Unternehmerische Landwirte‘ durch ‚Landwirtschaftliche Unternehmer‘ ersetzt“, sagte die 26-Jährige, die Mitglied im Gemeinderat von Weingarten (Baden) ist, vor den 400 Delegierten.

Landwirte sind Unternehmer

„Die Landwirtschaft hat schwer mit der Diskrepanz zwischen der Realität der Landwirtschaft und dem romantischen Bild, das Verbraucher von dieser erträumen, zu kämpfen. Wir sollten das reale Bild der modernen Landwirtschaft unterstützen und deswegen von landwirtschaftlichen Unternehmern sprechen, wie sie mittlerweile durch den Strukturwandel im ländlichen Raum entstanden sind“, betonte Carolin Holzmüller. Die heutige junge Generation von Landwirten seien Unternehmer und würden betriebswirtschaftlich denken. „Die Freien Demokraten stehen für Freiheit, Unternehmertum und Bürokratieabbau. Diese Themen beschäftigen landwirtschaftliche Betriebe tagtäglich.“

Hände weg vom Gymnasium!

Für Carolin Holzmüller ist es aber ebenso wichtig, dass das Gymnasium nicht in Frage gestellt wird. „Unsere Kampfansage gegen die Bildungsideologen von den Grünen und der SPD ist auch in der Region Karlsruhe ganz klar: Hände weg vom Gymnasium!“. FDP-Landtagskandidatin Carolin Holzmüller setzt sich für ein modernes Bild der Landwirtschaft ein weiterlesen

Regionalexpress: Landesregierung setzt sich über Koalitionsvertrag gleich zweimal hinweg

Die Freien Demokraten FDP im Landkreis bezeichnen Grüne und Verkehrsministerium als „beratungsresistent“. Argumente für den Erhalt des Regionalexpress mit Halten in Bretten, Bruchsal und Bad Schönborn/Kronau wurden nicht berücksichtigt.

Haussmann_hoch1Die Freien Demokraten im Land und in der Region setzen sich weiterhin für den Erhalt des Regionalexpress (RE-Linie) zwischen Stuttgart und Heidelberg ein. Die FDP kämpft seit über einem Jahr auf verschiedenen Ebenen für den RE. Die Argumente wurden bislang nicht vom von den Grünen geführten baden-württembergischen Verkehrsministerium berücksichtigt. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann MdL, sowie die FDP-Landtagskandidaten Carolin Holzmüller (Bretten) und Prof. Dr. Jürgen Wacker (Bruchsal) sowie ihre Zweitkandidaten Simon Ohlig (Bretten) und Dr. Christian Jung (Bruchsal) setzen sich trotzdem für ein Umdenken ein.Bruchsal2k

Bretten/Bruchsal/Bad Schönborn/Kronau (PM). Seit über einem Jahr setzen sich die Freien Demokraten FDP auf verschiedenen Ebenen für den Erhalt des Regionalexpress zwischen Stuttgart und Heidelberg mit Halten in Bretten, Bruchsal und Bad Schönborn/Kronau ein. „Es zeigt sich immer mehr, dass die Grünen und das von ihnen geführte Verkehrsministerium völlig beratungsresistent bei der geplanten Zugstreichung sind. Unsere Argumente und die von vielen anderen wie der Metropolregion Rhein-Neckar wurden bislang nicht gehört und berücksichtigt“, sagte FDP-Regionalverbands-Versammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann MdL, und den beiden Landtagskandidaten der Freien Demokraten Carolin Holzmüller (Bretten) und Prof. Dr. Jürgen Wacker (Bruchsal).

Bruchsal10kDirekte Verbindungen sind immer besser

Leidtragende der Pläne seien vor allem die Pendler. „Es ist ein spürbarer Unterschied, wenn in Zukunft zwischen Bruchsal, Bretten und Mühlacker der S-Bahn-Ersatz ‚Metropolexpress‘ an jeder Haltestelle hält und nicht durchfährt. Die vom Ministerium gepriesene RE-Umsteigemöglichkeit Richtung Stuttgart in Durlach bringt den Brettenern nichts und dauert für die Menschen aus Bruchsal, Kronau, Bad Schönborn und den umliegenden Gemeinden bei der Fahrt in Richtung Stuttgart zudem länger als zuvor“, sagte Jung. Die Erwiderungen des Ministeriums zu der Kritik an der Zugstreichung sei deshalb nicht mehr als „politische Lyrik“, mit denen man längere und umständliche Fahrtzeiten mit Umstiegen zu rechtfertigen versuche. Wenn es Zug zu spät sei, werde auch in Zukunft der Anschluss verpasst. „Das passiert in einem direkten Regionalexpress nicht!“ Regionalexpress: Landesregierung setzt sich über Koalitionsvertrag gleich zweimal hinweg weiterlesen

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