Hygienische Situation „immer noch mangelhaft“

FDP-Politiker besuchten zum zweiten Mal Flüchtlings-Notlager:
Hygienische Situation in Erstaufnahme-Notlager in Philippsburg-Huttenheim „immer noch mangelhaft“

Huttenheim2-12Zusammen mit dem Huttenheimer Ortsvorsteher Markus Heil (2.v.l.) und seinem Stellvertreter Günther Tirolf (r.) besuchten die regionalen FDP-Politiker Dr. Christian Jung (v.l.), Carolin Holzmüller und Simon Ohlig am Mittwochabend (12.8.2015) das Landeserstaufnahme-Notlager für Flüchtlinge und Asylsuchende in Philippsburg-Huttenheim. Christian Jung besuchte die Unterkunft innerhalb von wenigen Tagen zum zweiten Mal und bezeichnete „die hygienischen Verhältnisse trotz einiger Verbesserungen immer noch als mangelhaft.“

Philippsburg-Huttenheim (PM). „Leicht verbessert, aber immer noch mangelhaft“ bezeichnete FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) die hygienische Situation im Landeserstaufnahme-Notlager in Huttenheim. Zusammen mit Ortsvorsteher Markus Heil (CDU), seinem Stellvertreter Günther Tirolf (SPD) und den beiden regionalen FDP-Politikern Carolin Holzmüller (Weingarten) und Simon Ohlig (Kraichtal) besuchte Jung innerhalb von fünf Tagen zum zweiten Mal die Unterkunft, in der zurzeit bei großer Hitze 500 Menschen, darunter knapp 130 Säuglinge, Kinder und Jugendliche untergebracht sind.

„Die hygienische und medizinische Situation hat sich nach unseren Protesten der vergangenen Tage leicht verbessert. Ich hoffe, dass sich nun zumindest Regierungspräsidentin Nicolette Kressl einmal das Notlager anschaut und dies Folgen für die Arbeit der Landesregierung hat“, sagte Jung. Trotzdem müsse auch nach Bestätigung der katastrophalen hygienischen Zustände durch das zuständige Gesundheitsamt festgestellt werden, dass die Huttenheimer Fabrikhalle im Landesbesitz „ungeeignet für so viele Menschen“ sei. Hygienische Situation „immer noch mangelhaft“ weiterlesen

„Bürger und Kommunen dürfen bei der Windkraft-Planung nicht gegeneinander ausgespielt werden“

Freie Demokraten wollen Windkraft-Planungsrecht nach der Landtagswahl 2016 ändern

Sprantal4kBei einem Vor-Ort-Termin in Bretten-Sprantal sprachen sich die FDP-Politiker Jochen Haußmann MdL (stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Landtag) und Manfred Will (Fraktionsvorsitzender FDP/GfK im Regionalverband Mittlerer Oberrhein) für eine Änderung des Planungsrechts für Windkraftanlagen aus. (Fotos: Jung)

Bretten/Bruchsal. Zu einem Vor-Ort-Termin in Bretten-Sprantal kamen Vertreter der Freien Demokraten zu Beginn der Sommerferien 2015 mit Mitgliedern der Bürgerinitiative „Gegenwind Bretten-Sprantal“ und Ortsvorsteher Thorsten Wetzel zusammen. Mit dabei waren unter anderem der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Landtag, Jochen Haußmann MdL, der FDP-Fraktionsvorsitzende im Regionalverband Mittlerer Oberrhein, Manfred Will, Stadträtin Karin Gillardon (FDP) und FDP-Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal).

Mottofoto Windkraft Sprantal Nr. 2 06082015

Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung

Bei dem Treffen ging es um einen von der Stadt Bretten geplanten Windkraftstandort in Sprantal, den die örtliche und regionale FDP aus ökonomischen und ökologischen Gründen ablehnt. Grundsätzliche Überlegungen zur Windkraft in der Region Karlsruhe und in Baden-Württemberg waren ein zusätzlicher Schwerpunkt. Jochen Haußmann äußerte bei Treffen im Ortskern von Sprantal, dass „die FDP bei neuen Windkraftanlagen einen Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung“ fordere.  Bei allen Planungen müssten die „Schutzbedürfnisse der Menschen gewahrt werden“. Außerdem wäre es besser, „die Planungen wieder komplett auf die Regionalverbände zu übertragen, damit die Bürger und Kommunen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ „Bürger und Kommunen dürfen bei der Windkraft-Planung nicht gegeneinander ausgespielt werden“ weiterlesen

Erstaufnahme-Notlager in Philippsburg-Huttenheim: Katastrophale hygienische Situation

Erstaufnahme-Notlager in Philippsburg-Huttenheim:
FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung prangert katastrophale hygienische Situation an

Huttenheim1kkZusammen mit dem Philippsburger Bürgermeister Stefan Martus (r.) und der Rheinsheimer Ortsvorsteherin Jasmine Kirschner (l.) besuchte FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) am Freitagabend (7.8.2015) das Landeserstaufnahme-Notlager für Flüchtlinge und Asylsuchende in Philippsburg-Huttenheim. Jung zeigte sich nach dem Besuch entsetzt von der katastrophalen hygienischen Situation und forderte ein schnelles Handeln von Landesregierung und Regierungspräsidium. (Foto: FDP)

Fotogalerie zum Huttenheimer Notlager auf Facebook (https://www.facebook.com/fdpkarlsruheland)

Philippsburg-Huttenheim (PM). „Ich bin entsetzt und schockiert“ war das Fazit von FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) nach einem Besuch des Landeserstaufnahme-Notlagers in Huttenheim. Zusammen mit Bürgermeister Stefan Martus (CDU) und der Rheinsheimer Ortsvorsteherin Jasmine Kirschner (SPD) hatte Jung am Freitagabend das mit fast 500 Menschen gefüllte Notlager besucht. „Bei einem Besuch des Bruchsaler Notlagers in der Landesfeuerwehrschule hatten Prof. Jürgen Wacker und ich schon vor einigen Tagen gehört, dass die Situation in Huttenheim problematisch sein soll. Deshalb bin ich gekommen, um mir ein persönliches Bild zu machen. Die hygienische und medizinische Situation ist noch schlimmer, als ich gedacht habe“, sagte Jung weiter.

Zusammen mit Stefan Martus und Jasmine Kirschner erstellte Jung noch vor Ort eine Liste, die von der Landesregierung und dem zuständigen Regierungspräsidium „sofort und unverzüglich“ abgearbeitet und gelöst werden müsse: Erstaufnahme-Notlager in Philippsburg-Huttenheim: Katastrophale hygienische Situation weiterlesen

Flüchtlinge: Medizinische Versorgung muss verbessert werden!

Freie Demokraten besuchen Bruchsaler Landesfeuerwehrschule
Medizinische Versorgung der Flüchtlinge und Asylsuchenden muss verbessert werden

Landesfeuerwehrschule2kBei einem Informationsbesuch der Freien Demokraten in der Bruchsaler Landesfeuerwehrschule konnte Leitender Branddirektor Thomas Egelhaaf (2.v.l.) unter anderem den stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Jochen Haußmann MdL (l.), Dr. Eberhard Bethe (2.v.r.) und FDP-Landtagskandidaten Prof. Dr. Jürgen Wacker (r.) begrüßen. (Foto: Jung)

Bruchsal/Philippsburg. Für eine menschenwürdige und hygienisch akzeptable Unterbringung der Flüchtlinge und Asylsuchenden setzen sich die Freien Demokraten FDP ein. „Egal, ob die zu uns kommenden Menschen bleiben werden oder nicht, muss ihre Unterbringung auf akzeptablen hygienischen Standards gewährleistet sein“, sagte FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker (Wahlkreis Bruchsal) bei einem Besuch der Bruchsaler Feuerwehrschule, wo zurzeit eine Not-Landeserstaufnahmeeinrichtung für bis zu 400 Menschen untergebracht ist. Eine weitere Notunterkunft gibt es zudem in Philippsburg-Huttenheim für bis zu 500 Menschen. In seiner Begleitung waren auch der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Jochen Haußmann MdL, und Landtags-Zweitkandidat Dr. Christian Jung. Leitender Branddirektor und Schulleiter Thomas Egelhaaf erläuterte den FDP-Politikern die Organisation der Notunterkunft durch die Landesfeuerwehrschule.

„Nach den Ereignissen rund um das Missmanagement der Landesregierung in Heidelberg mit einer Not-Erstaufnahme mit bis zu 3000 Menschen waren und sind wir aufgeschreckt, da es bei so vielen Menschen auf einem Platz schnell zu gesundheitlichen Problemen und medizinischen Herausforderungen kommen kann“, sagte Jürgen Wacker nach dem Besuch. Für ihn ist es deshalb anzustreben, dass auch bei einer Verteilung von Flüchtlingen in Notunterkünfte eine medizinische Untersuchung sofort stattfindet. In Einzelfällen und beispielsweise bei schwangeren oder kurz vor einer Geburt stehenden Frauen habe das Bruchsaler Krankenhaus bisher immer helfen können, was aber nicht eine generelle Untersuchung ersetze.

Mottobild Medizin - Flüchtlinge

Die fehlende medizinische Versorgung und großen Probleme bei der erkennungsdienstlichen Registrierung der Menschen zeigten nach Auffassung von FDP-Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann, Flüchtlinge: Medizinische Versorgung muss verbessert werden! weiterlesen

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