Freie Demokraten bekennen sich zur Verantwortung gegenüber Flüchtlingen auch im Landkreis Karlsruhe

FDP-Mitgliederversammlung verabschiedete Resolution „Wir tragen Verantwortung“

Balingen27Der neue FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn (Bruchsal) setzt sich zusammen mit der Landtagskandidatin der Freien Demokraten Carolin Holzmüller (Wahlkreis Bretten) für eine respektvolle und menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen im Landkreis Karlsruhe ein. (Foto: Jung)

„Wir tragen Verantwortung“ – Unter diesem Motto verabschiedeten die anwesenden Mitglieder der Freien Demokraten bei einer Kreisversammlung in Pfinztal Mitte Juni 2015 eine Resolution zur Aufnahme von Flüchtlingen im Landkreis Karlsruhe.

„Wir Freie Demokraten im Landkreis Karlsruhe bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber Flüchtlingen, die aus Regionen der Welt zu uns kommen, in denen politische oder religiöse Verfolgung herrscht oder Bürgerkriege ausgebrochen sind. Diese Menschen haben Anspruch auf unsere Solidarität und verdienen eine respektvolle und menschenwürdige Aufnahme wenn sie, oft nach beschwerlichen Reisewegen, hierher gelangt sind“, sagte der neugewählte Kreisvorsitzende Heiko Zahn (Bruchsal).

„Wir möchten, dass Flüchtlinge in den Gemeinden des Landkreises mit einem dementsprechenden Respekt empfangen werden. Deshalb wollen wir darauf hinwirken, dass die Bürgerinnen und Bürgern Flüchtlinge nicht als eine störende Belastung in ihrer Gemeinde wahrnehmen, sondern die Chancen der Zuwanderung für unser Land erkennen und eine Integration der Menschen in unsere Gesellschaft stattfindet“, betonte Zahn weiter.

Die Weingartener FDP-Landtagskandidatin Carolin Holzmüller (Wahlkreis Bretten) hob hervor, dass die Flüchtlinge oft in ihren Ländern gut ausgebildet wurden und so „mit einem beruflichen Hintergrund zu uns“ kommen würden. „Deshalb wollen wir, dass der Bildungsstand der Flüchtlinge abgefragt und erfasst wird. Dadurch kann den örtlichen Betrieben die Möglichkeit gegeben werden, Flüchtlinge zu beschäftigen oder auszubilden und somit auf der einen Seite dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und auf der anderen Seite den Menschen eine Perspektive zu bieten“, sagte Carolin Holzmüller.

Flüchtlinge, deren Status ungeklärt sei, sollten schnellstmöglich eine Arbeitserlaubnis bekommen können. Dadurch werde gewährleistet, dass Flüchtlinge mit ungeklärtem Status nicht monatelang ohne geordneten Tagesablauf in Flüchtlingsunterkünften von staatlicher Unterstützung lebten, sondern selbst Verantwortung für sich und ihre Familien übernehmen könnten. Die mit den Flüchtlingen verbundenen finanziellen Lasten können nach Ansicht der Freien Demokraten nicht allein von den Landkreisen und Gemeinden getragen werden – Land und Bund müssen für die FDP die Kommunen so ausstatten, dass die gewünschten Standards gewährleistet werden können.

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