Forschung Spitze, die Belastung durch Bürokratie aber auch

Fraunhofer2kFDP-Landtagskandidatin Nicole Büttner-Thiel besuchte das Fraunhofer Institut ICT in Pfinztal

Pfinztal-Berghausen. Im Zuge ihrer Informationstour durch den Landtagswahlkreis Ettlingen besuchte FDP-Landtagskandidatin Nicole Büttner-Thiel das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal. Begleitet wurde sie von Carolin Holzmüller (Landtagskandidatin der FDP im Wahlkreis Bretten) und Mitgliedern der Pfinztaler Freien Demokraten. Das ICT ist ein sogenannter „Forschungsleuchtturm“ der Region, der Pfinztal-Berghausen weltweit bekannt macht und demnächst auch durch eine Forschungs-Windkraftanlage weithin sichtbar sein wird.

Fraunhofer1kIm Gespräch stellte der Institutsleiter Prof. Dr. Peter Elsner die vielfältigen Forschungsschwerpunkte seiner Institution mit rund 600 Mitarbeitern vor. Für Pfinztal besonders interessant seien die Forschungen zur Speicherung von Windenergie. Die Vorbereitungen laufen planmäßig und sobald die Forschungs-Windkraftanlage steht, kann mit der Praxiserprobung begonnen werden. Der Umstieg auf erneuerbare Energien sei „ohne leistungsfähige Zwischenspeicherungen nicht effizient, da ohne diese Technologien viele Gas- oder Braunkohlekraftwerke zur Sicherung der kontinuierlichen Stromversorgung vorgehalten werden“ müssten, betonte Elsner. Nachdem die deutsche Forschung den Einstieg in eine leistungsfähige Batterietechnik „verschlafen“ habe, will man bei der Forschung für die kommende Generation von Speichern „auf Augenhöhe mitspielen“.

Prof. Elsner bezeichnete die Unterstützung der Forschung durch alle Landesregierungen als gut und man brauche sich auch bei der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs nicht zu verstecken – die Nachfrage sei aber deutlich höher als die Arbeitsplätze. Allerdings beklagte er den auch im Forschungsbereich ausufernden Hang zur Bürokratie. Wenn schon für Aufträge ab 600 € mehrere Angebote – bei größeren Beträgen sogar europaweit – eingeholt werden müssten, koste das Zeit und Geld, die viel zu oft in keinem Verhältnis zu den eventuell erzielbaren Einsparungen stehe. „Diese Anforderungen belasten auch die vielen mittelständigen Unternehmen, die diese Angebote erstellen müssen“, sagte Landtagskandidatin Nicole Büttner-Thiel. „Das muss sich dringend ändern, damit mehr Zeit dafür bleibt Werte zu schaffen, anstatt sinnlos Papierkrieg zu führen.“

Freie Demokraten FDP – Kreisverband Karlsruhe-Land
Pressemitteilung vom 5. Februar 2016
www.fdp-karlsruhe-land.de

Bildunterschrift: Die beiden FDP-Landtagskandidatinnen Nicole Büttner-Thiel (Wahlkreis Ettlingen) und Caroline Holzmüller (Wahlkreis Bretten) besuchten in Pfinztal-Berghausen das das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie und trafen sich dort unter anderem mit Institutsleiter Prof. Dr. Peter Elsner. (Fotos: FDP)