Archiv der Kategorie: Infrastruktur

Güterzugplanung in der Region Karlsruhe: Altstrecken mit massivem Lärmschutz optimieren!

FDP Bahnhof Graben-Neudorf 1In den vergangenen Tagen haben sich die Freien Demokraten bei einer Exkursion und zwei Infoveranstaltungen in Stutensee und Weingarten/Baden intensiv mit dem Thema „Güterzugverkehr in der Region Karlsruhe“ auseinandergesetzt. Daran haben auch die FDP-Regionalräte Manfred Will, Thomas Hock und Christian Jung teilgenommen.

In zwei Vorträgen und vor Ort arbeitete Christian Jung jeweils heraus, dass eine Neubaustrecke zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe frühestens in 30-35 Jahren in Betrieb gehen würde. Der prognostizierte Zuwachs an Güterzüge in der Region Karlsruhe von mindestens 100 Prozent mit 400 Zügen pro Tag (ohne ICE/IC und Regionalverkehr) wird deshalb über die Altstrecken abgewickelt werden. Bei 86400 Sekunden (1 Tag) : 400 x 2 sind das alle 432 Sekunden nach Süden oder Norden ein Güterzug (ohne ICE etc.). Güterzugplanung in der Region Karlsruhe: Altstrecken mit massivem Lärmschutz optimieren! weiterlesen

Brettener Südwesttangente: FDP fordert Korrekturen

Entschiedenes Auftreten des Gemeinderates angemahnt

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Karin Gillardon und Dr. Christian Jung (Fotos: FDP/p.)

Die Freien Demokraten unterstützen grundsätzlich die Forderung nach einer Südwestumfahrung für Bretten. Dies wurde bei einer Diskussionsveranstaltung des lokalen FDP-Stadtverbandes Mitte Mai deutlich. „Bretten benötigt endlich ein nachhaltiges Verkehrskonzept, das gerade dem gestiegenen Lkw-Aufkommen gerecht wird“, zeigte sich Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung überzeugt. „Wer nach oder durch Bretten pendelt, kann jeden Tag feststellen, dass die Stadt regelrecht im Lkw-Verkehr erstickt.“ Gerade die örtlichen Bundesstraßen seien überlastet, was auf die geographische Lage des Mittelzentrums Bretten zwischen Karlsruhe, Pforzheim und der Region Stuttgart zurückzuführen sei. „Es ist daher an der Zeit, die lokale Straßeninfrastruktur auszubauen und an neue Gegebenheiten anzupassen.“

Um die Brettener Kernstadt in Sachen Durchgangsverkehr zu entlasten, mache sich die FDP schon seit Jahren für eine großräumige Südwestumgehung stark, betonte Stadträtin Karin Gillardon. „Wir begrüßen daher, dass die vielfach geforderte Trasse jüngst Eingang in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 gefunden hat.“ Gleichwohl sei dies nur ein erster kleiner Schritt, gab die Kommunalpolitikerin zu bedenken. Brettener Südwesttangente: FDP fordert Korrekturen weiterlesen

Güterzug-Neubaustrecke: Freie Demokraten kritisieren CDU-Landtagsabgeordneten Hockenberger

Freie Demokraten kritisieren CDU-Landtagsabgeordneten Hockenberger für unüberlegte Äußerungen zu möglicher Güterzug-Neubaustrecke
FDP stimmt Bundesverkehrswegeplan 2030 für die Region Karlsruhe grundsätzlich zu / 2. Rheinbrücke und Erschließung zur B36 müssen „zeitgleich“ kommen

Bundesverkehrswegeplan1Karlsruhe/Graben-Neudorf/Bruchsal. Die Vertreter der Freien Demokraten im Planungsausschuss des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein begrüßen grundsätzlich die im Bundesverkehrswegeplan 2030 formulierten Prioritäten für die Region Karlsruhe. „Die von uns geforderte 2. Rheinbrücke macht aber nur Sinn, wenn auch gleich der Anschluss an die B36 mitgeplant wird, der dann zeitgleich mit der Brücke in Betrieb geht“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied, Bürgermeister Michael Obert (Karlsruhe), in einer Sitzung des Planungsausschusses Anfang Mai. Es reiche ihm nicht, dass der Regionalverband die Gesamtmaßnahme „2. Rheinbrücke“ nur begrüße, ein „nachgerücktes Planfeststellungsverfahren“ für die B36-Anbindung sei deshalb nicht sinnvoll.

FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) bedauerte in der gleichen Sitzung die Ablehnung einer gefassten positiven Stellungnahme des Regionalverbandes zu den Verkehrsprojekten durch die vier Vertreter der Grünen im Planungsausschuss, weil diese die 2. Rheinbrücke ablehnten. „Wir sehen jeden Tag, dass alle Menschen unter der Verkehrsbelastung in der Region Karlsruhe leiden. Auch deshalb brauchen wir eine moderne Verkehrsinfrastruktur mit einer 2.Rheinbrücke“, sagte Jung. Er zeigte außerdem Unverständnis dafür, dass die Grünen und die CDU die 2. Rheinbrücke nicht in ihrem Koalitionsvertrag als wichtiges Projekt benannt hätten.

Auf Kritik stießen nach Meinung der Freien Demokraten zudem unüberlegte Äußerungen des neuen CDU-Landtagsabgeordneten und Regionalverbandsmitglieds Ulli Hockenberger (Bruchsal) zur von der Bundesregierung geplanten Neubaustrecke für Güterzüge zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe. Hockenberger hatte sich zusammen mit zwei weiteren CDU-Abgeordneten dafür ausgesprochen, dass die nur als Skizze vorhandene Strecke nicht zwischen Karlsdorf und Neuthard verlaufen dürfe. Güterzug-Neubaustrecke: Freie Demokraten kritisieren CDU-Landtagsabgeordneten Hockenberger weiterlesen

Freie Demokraten erwarten nun „Führungsstärke“ von Dr. Frank Mentrup

Bau der 2. Rheinbrücke:
Freie Demokraten erwarten nun „Führungsstärke“ von Dr. Frank Mentrup

will-jung1wbFDP-Fraktionsvorsitzender im Regionalverband Manfred Will (r.) und FDP-Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung erwarten von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup „Führungsstärke“ bei der Durchsetzung des Baus der 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. (Foto: RD)

Ettlingen/Karlsruhe. „Wir erwarten nun Führungsstärke und einen spürbaren Einsatz“, kommentierte Manfred Will, Fraktionsvorsitzender der FDP/GfK im Regionalverband Mittlerer Oberrhein, die Äußerungen von Dr. Frank Mentrup (SPD) als Vorsitzender der Technologieregion Karlsruhe zum notwendigen Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. „Alles spricht für den Bau einer zweiten Rheinbrücke. Deshalb freuen wir uns über die Aussagen von Dr. Mentrup. Als Oberbürgermeister muss er nun vor allem im Karlsruher Gemeinderat Überzeugungsarbeit leisten, damit wir dieses wichtige Infrastrukturprojekt für die Region Karlsruhe endlich realisieren können“, sagte Will am Rande einer Veranstaltung der Freien Demokraten mit Unternehmern in Ettlingen.

FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung begrüßte bei der gleichen Veranstaltung, dass SPD, Freie Demokraten und die Grünen in Rheinland-Pfalz den Bau der zweiten Rheinbrücke sogar in den Koalitionsvertrag aufgenommen hätten. „Es gilt nun auch in Karlsruhe und Stuttgart an die Zukunft zu denken. Es hilft niemandem, wenn sich Politiker in der Öffentlichkeit freuen, was für eine innovative Wirtschaft und Wissenschaft wir in der Region Karlsruhe haben, eine moderne Verkehrsinfrastruktur aber nur teilweise besteht“, sagte Jung. „Deshalb begrüßen wir sehr, dass sich nun auch die Wirtschaft und Arbeitnehmervertreter mit einer eigenen Initiative und eine digitale Kampagne für die zweite Rheinbrücke und einen Anschluss an die B36 aussprechen.“ Die Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe mahnen seit Jahren den Bau der weiteren Rheinbrücke an. Sie unterstützen auch ausdrücklich die regelmäßigen Bürgerdemonstrationen für das Verkehrsprojekt.

Gemeinsam für die 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth

Demo IMG_20160417_215609

Bei sehr schlechtem Wetter hat heute die dritte Demo für die Brücke und eine bessere Verkehrsinfrastruktur in der Region Karlsruhe stattgefunden. 500 Menschen ließen es sich trotzdem nicht nehmen über die Brücke zu laufen und damit ein deutliches Zeichen an die Koalitions-Verhandlungsführer in Mainz und Stuttgart zu setzen. Von Seiten der Freien Demokraten waren u.a. FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Region Karlsruhe) sowie Romina Weisenburger und Christian Völker vom FDP-Kreisverband Germersheim vor Ort. Herzlichen Dank an Organisator Steffen Weiß und sein Team für ihr Engagement und ihren Einsatz!