Archiv der Kategorie: Ettlingen

Prof. Karl-Ernst Noreikat referierte über Mobilität in Ettlingen und in der Region Karlsruhe

Der Vortrag des Daimler-Experten für alternative Antriebe und Lehrbeauftragter am KIT Prof. Karl-Ernst Noreikat  stellte Anfang Juli 2017 in der Ettlinger Verkehrsschule den interessierten Zuhörern die zahlreichen zusammenhängenden Aspekte der Mobilität in Ettlingen und für die Ettlinger dar.

Christian Jung (l), Prof. Noreikat und Ortsvorsitzender Martin Keydel

Die zahlreichen Verkehrsmittel – Bahn, öffentlicher Personennahverkehr, motorisierter Individualverkehr, Fahrrad, zu Fuß – stellen ein lebendiges System dar, das sich gegenseitig bedingt und ergänzt. Keineswegs sollten einzelne Verkehrsmittel ohne fundierte Begründung verteufelt werden, das Verkehrschaos in und um Ettlingen würde noch viel schlimmer werden. Versteht man die beruflich, wirtschaftlich, aber auch privat bedingte Mobilität als System, das sich zudem ständig wandelt, können die existierenden Schwachstellen erkannt werden und effiziente, effektive Konzepte für die Zukunft entwickelt werden.

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Besuch der Leistungsschau in #Ettlingen

FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte am 25. Mai 2017 die Leistungsschau in Ettlingen. Sehr gute Gespräche gab es u.a. mit Handwerkspräsident Joachim Wohlfeil, Oberbürgermeister Johannes Arnold, Polizeirat Alexander Seifert (Leiter Polizeirevier Ettlingen) und vielen Handwerkern, Gewerbetreibenden und Bürgern. „Sehr gefreut habe ich mich, dass ich von mir bisher unbekannten Menschen vor allem auf mein Engagement für eine bessere #Infrastruktur und Stauvermeidung in der Region Karlsruhe (u.a. Zweite Rheinbrücke) angesprochen werde. Die Stimmung für die neuen Freien Demokraten hat sich komplett gewandelt“, sagte Christian Jung nach dem Besuch. Weitere Informationen und Fotos gibt es bei Facebook unter www.facebook.com/christianjungfdp

„Gespräche zur Anhebung der Tageseltern-Vergütung auf 7,50 € pro Kind/Stunde fanden bisher nicht statt.“

Bessere Vergütung von Tageseltern: Freie Demokraten fordern grün-schwarze Landesregierung zum Handeln auf

FDP-Bundestagskandidat und Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung traf sich Mitte Februar 2017 zu einem Informationsgespräch mit dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen des Tageselternverein Ettlingen und Umgebung e.V. Nun muss der FDP-Politiker feststellen, dass die grün-schwarze Landesregierung bisher bei der Verbesserung der Vergütung von Tageseltern untätig geblieben ist. (Foto: p.)

 

Ettlingen/Bruchsal/Stuttgart. „Es ist schon merkwürdig, wenn man feststellen muss, dass trotz Ankündigungen nichts passiert ist“, sagte FDP-Bundestagskandidat und Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) nach verschiedenen Hintergrundgesprächen am Montag zur nach seiner Meinung längst überfälligen Anhebung der Tageseltern-Vergütung auf 7,50 € pro Kind/Stunde. Die Tageselternvereine in der Region hatten Politiker aller Parteien in den vergangenen Wochen zu Informationsgesprächen nach Ettlingen und Bruchsal eingeladen. „Nun stellt sich heraus, dass trotz zahlreicher Willensbekundungen und Ankündigungen von Abgeordneten der Grünen und vor allem der CDU bisher kein klärendes Gespräch zwischen der Landesregierung, den Kommunalverbänden und den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe stattgefunden hat.

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Pascal Kober beim Tag der offenen Tür des Tageselternvereins Ettlingen e.V.

Pascal Kober (2. v. l.) beim Tageselternverein in Ettlingen
Pascal Kober (2. v. l.) beim Tageselternverein in Ettlingen

Pascal Kober hat seinen Besuch und die Forderungen der Freien Demokraten in einem kurzen Statement zusammengefasst: „Der Besuch beim Tageselternverein Ettlingen und südlicher Landkreis Karlsruhe e.V. hat mich sehr beeindruckt. In den Gesprächen mit den Tagesmüttern ist sehr deutlich geworden, welche Bereicherung die Kindertagespflege für Kinder, Eltern, aber nicht weniger auch für die Tageseltern bedeutet. Die FDP begrüßt dieses Engagement und sieht in der Kindertagespflege eine unverzichtbare Säule für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. Deshalb wird sich die FDP auch in Zukunft für eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Arbeit der Tagesmütter und Tagesväter einsetzen. Es geht uns darum, Benachteiligungen der Kindertagespflege gegenüber Kinderbetreuungseinrichtungen abzubauen, und damit Eltern eine echte Wahl zu ermöglichen. So hat die FDP die von der grün-schwarzen Landesregierung beabsichtigten Kürzungen im Bereich der Mittel für die Qualifizierung und Fortbildung von Tageseltern kritisiert und auf eine Rücknahme dieser Kürzungen bestanden.

TageselternKober1

Auch wenn nun für 2017 die Mittel fortgeführt werden, fehlt es noch immer an einer klaren Zusage von Grün-Schwarz, die Qualitätsentwicklung der Kindertagespflege auch dauerhaft ausreichend zu finanzieren. Die FDP möchte zudem die Vergütung der Tageseltern deutlich anheben. Die bisher bezahlten 5,50 bzw. 4,50 Euro wollen wir auf die geforderten 7,50 Euro erhöhen. Hierfür wäre auch im Landeshaushalt genügend Geld da, wenn Grün-Schwarz nicht 84 Millionen Euro für die zusätzliche aber einseitige Förderung der Kindertageseinrichtungen mit dem Kinder-Bildungs-Pass planen würde. Von diesem Geld könnte man die dringend notwendige Anhebung des Stundenlohns von Tagesmüttern und Tagesvätern finanzieren. Mit Blick auf die Vergütung der bisher nicht berücksichtigten Vor- und Nachbereitungszeiten sollten die Tageseltern einen hierfür notwendigen durchschnittlichen Stundenumfang definieren, da eine Vergütung wohl nur als Pauschale denkbar ist. Die FDP wird außerdem prüfen, ob die bisher geltende Sonderregelung für die Krankenversicherung von Kindertagespflegeeltern nicht über den 1. Januar 2018 fortgeführt werden kann. Es darf nicht passieren, dass Tageseltern ihre Tätigkeit aufgeben müssen, weil sie sich die eigene Krankenversicherung nicht mehr leisten können.“

 

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Freie Demokraten: FEMA-Management und Mutterkonzern RPM haben eine soziale Verantwortung

jung1kEttlingen. Als „ethisch-moralisch mehr als grenzwertig“ hat FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) die in der Ettlinger BNN und weiteren Medien am 12. und 13. Januar 2017 geschilderten Umstände bezeichnet, wie den 120 Mitarbeitern der Ettlinger Firma FEMA Farben + Putze GmbH die Kündigung und die Beendigung des operativen Geschäftsbetriebs zum 28. Februar 2017 mitgeteilt wurde. „Die amerikanischen und deutschen Manager des Mutterkonzerns RPM müssen auch in diesem Falle die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft einhalten. Aus dieser ergibt sich immer eine ethische Verantwortung, auch bei der Frage, wie man Kündigungen übermittelt und ein solches Vorgehen vorbereitet“, sagte Christian Jung. Offenbar handle es sich zudem um ein „schlechtes Management“, wenn man eine seit über 30 Jahren bestehende und für ihre qualitativ hochwertigen Produkte bekannte Firma fünf Jahre nach dem Kauf in einer noch wachsenden Branche mit hoher Nachfrage ohne Vorwarnung schließe. „Die Nicht-Kommunikation der Entscheidung über die FEMA-Website zeigt auf, dass die Manager Defizite bei ihrer inneren und äußeren Kommunikation haben. Nach den Erfahrungen mit anderen amerikanischen Konzernen und ihrem Vorgehen gegenüber Mitarbeitern wird es jetzt darum gehen, einen sozial verträglichen Übergang für die Beschäftigten zu finden. Auch dabei hat der Mutterkonzern eine soziale Verantwortung.“