Archiv der Kategorie: Digitalisierung

FDP im Landkreis Karlsruhe setzt auf digitales Helferlein / Entwicklung der Corona-Warn-App hat zu lange gedauert

Landkreis Karlsruhe. Die Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe begrüßen die Einführung der neuen Corona-Warn-App. „Gerade weil wir uns als Partei der Eigenverantwortung begreifen, freuen wir uns darüber, dass die App auf Freiwilligkeit und Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger beruht“ erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn, der das digitale Helferlein unmittelbar nach der Veröffentlichung auf seinem Mobilgerät installiert hat. „Wir bauen darauf, dass jetzt möglichst viele Menschen in der Region Karlsruhe und darüber hinaus von der neuen App Gebrauch machen. Nur wenn wir alle gemeinsam mitmachen, kann die Corona-App auch zu einem Erfolg werden“ appelliert Zahn. In einem Rundschreiben hatte sich der Kreisvorsitzende an seine Mitglieder gewandt und für den Einsatz der App geworben. Für die Liberalen ist dabei besonders wichtig, dass das System den Datenschutz wahrt, auf Freiwilligkeit setzt und pseudonym arbeitet. Nur so kann ausreichend Vertrauen geschaffen werden.

Für die Digital-Partei FDP ist die neue Lösung, die das Smartphone zum Warnsystem macht gut, aber zeitlich viel zu spät. „Durch den Schlingerkurs der Bundesregierung haben wir viele Wochen an Zeit verloren“ erläutert Zahn. Nach Aussage des liberalen Kreischefs ist es nicht das erste Digitalprojekt, bei dem eine schnelle Umsetzung nicht gelingt. Zielführender wäre es darüber hinaus gewesen, wenn die Bundesregierung eine europäische Lösung für die Corona-App forciert hätte.

Die Corona-Tracing-App hilft dabei festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Der Download und die Nutzung der App sind freiwillig. Sie ist kostenfrei im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Termine am 20.7.2017 in Oberderdingen

Darunter auch ein sehr gutes Gespräch mit Bürgermeister Thomas Nowitzki (CDU) im Rathaus.

Christian Jung (l.) mit Bürgermeister Nowitzki in Oberderdingen.

Vor allem im produzierenden Bereich von Familienunternehmen gibt es in der Gemeinde fast 5000 Arbeitsplätze, die es auch in den kommenden Jahren zu sichern gilt. Die Bevölkerung braucht auch deshalb eine sehr gute Infrastruktur und die Unternehmen Erweiterungsmöglichkeiten. Oberderdingen hat in den vergangenen Jahren beispielhaft zwei Ortsentlastungsstraßen in Oberderdingen und Flehingen gebaut. Leider lässt der Anschluss der Landesstraße (in Richtung Bretten) zur B35 auf sich warten. Obwohl es rund um das Rathaus LTE-Empfang gibt, besteht beim Glasfaserausbau auch in den Neubaugebieten Nachholbedarf, damit schnelles Internet für alle möglich wird.

Konjunktur und Entrepreneurship brauchen Infrastruktur

bvmw-kunsthalle-karlsruhe1kStart-ups und Entrepreneurship in der Region Karlsruhe: Zu diesem Thema fand am 22. September 2016 eine Podiumsdiskussion des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) in der Karlsruher Kunsthalle statt. Auf dem Podium waren u.a. Rainer Blickle, Gesellschafter de SEW Eurodrive, Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold Schick, Moderatorin Dr. Gerda Frank (Geschäftsführerin der Hoepfner Bräu), Prof. Dr. Orestis Terzidis (KIT Karlsruhe), Christian Roth (LEA Partners) und FDP-Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung, der für die Freien Demokraten 2017 im Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land für den Bundestag kandidiert.

Auf die Frage, ob die Region insgesamt auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet sei, sagte Christian Jung: „Einer meiner Leitgedanken ist ‚Konjunktur und Entrepreneurship brauchen Infrastruktur‘. Die Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu setzen und dafür zu sorgen, dass sich der Entrepreneur-Geist entfaltet. Zur Infrastruktur gehören die Verkehrswege, Datenleitungen und die Sicherheit. Hier haben wir teilweise massiven Nachholbedarf, wenn man nur an den Verkehr und die Daten denkt.“ Für den FDP-Politiker gibt es im Bildungswesen allgemein ebenfalls noch massiven Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Dies gelte auch für die Kultur des Scheiterns und die Förderung von Kreativität. Über Unternehmertum (Entrepreneurship) werde gelehrt, gefördert und diskutiert, aber der Gründergeist zu wenig gelebt.

Industrie 4.0: Besuch bei SEW Eurodrive in Graben-Neudorf

Wenige Stunden nach seiner Nominierung zum Bundestagskandidaten der Freien Demokraten im Wahlkreis 272 (Karlsruhe-Land) besuchte Dr. Christian Jung am 30. Juni 2016 zusammen mit FDP-Landesvorsitzenden Michael Theurer MdEP und FDP-Kreisvorsitzenden Heiko Zahn das Getriebemotorenwerk von SEW Eurodrive in Graben-Neudorf. Dort trafen sie sich mit Technik-Vorstand Johann Soder, um die Industrie 4.0-Schaufensterfabrik und das Werk zu besuchen. Alleine in Graben-Neudorf beschäftigt das Familienunternehmen 2200 Mitarbeiter, zusammen mit Bruchsal sind es insgesamt 5500 Beschäftigte in der Region, weltweit sind über 16000 Menschen bei SEW Eurodrive. Bei dem Besuch wurde deutlich, wie sehr die Digitalisierung das Unternehmen seit Jahren in allen Produktionsbereichen beschäftigt und dadurch auch neue Geschäftsfelder entstehen werden. Dabei stehen die beschäftigten Menschen nach dem Motto „Nicht mehr, sondern intelligenter arbeiten“ im Mittelpunkt.