Archiv der Kategorie: Christian Jung

„Tierschutz neu denken – lenken statt verbieten“

BNA2kAm 16. April 2016 fand in Hambrücken (Landkreis Karlsruhe) das Jahrestreffen des Bundesverbandes für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. (BNA) statt. Für die Freien Demokraten nahm daran FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Region Karlsruhe) teil. Der BNA ist ein Dachverband verschiedener Verbände, welche vornehmlich Wildtierhalter, Wildtierzüchter und Zoofachhändler vertreten. Er grenzt sich offen von den „sogenannten etablierten Naturschutzverbänden“ ab und wendet sich in Stellungnahmen oft gegen deren ideologische Verbotskultur. Stattdessen legt der BNA einen Schwerpunkt auf Tierschutzbildung, Sachkunde von Tierhaltern und artgerechte Haltung.

BNA3kBei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Tierschutz neu denken – lenken statt verbieten“ erläuterte Christian Jung die Positionen der Freien Demokraten zum Tierschutz und sprach sich zu Beginn seines Statements gegen alle Formen von „Qualzuchten“, deren Verkauf und gewerbliche Ausstellungen/Verkaufsbörsen in diesem Bereich aus. Neben Jung sprachen auch Alois Gerig MdB (CDU), Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Peter Sound (SPD), Fachreferent der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und die Sprecherin der Linken-Bundestagfraktion für Naturschutz Birgit Menz MdB. Die Grünen hatten wegen der Erkrankung einer Vertreterin keinen Vertreter auf dem Podium. Kritik gab es aus dem Plenum vor allem am Stillstand der Gesetzgebung der schwarz-roten Bundesregierung beim Tierschutz und an „Unkenntnis“ und mangelnder Vorbereitung bei der Linken-Bundestagsabgeordneten.

BNA6kDr. Christian Jung betonte, dass der Tierschutz klar eine Zuständigkeit der „Legislative“ sei, „auch wenn es zurzeit in der noch amtierenden Bundesregierung immer wieder Probleme mit der genauen Gewaltenteilung“ gebe. Unter grün-mitregierten Landesregierungen gebe es immer wieder Bestrebungen, Landesgesetze zum Tierschutz zu erlassen, in Nordrhein-Westfalen etwa das Gefahrtiergesetz, das Nachweispflichten für Haltern von gefährlichen Exoten einführt, und in Baden-Württemberg das Gesetz über das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen.

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Planung der neuen Güterzugstrecken nicht an der Bevölkerung vorbei

Güterzüge2kFreie Demokraten setzen sich weiterhin für einen effektiven Lärmschutz in der Region Karlsruhe ein

Die neue Güterzugstrecke zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe muss nach Auffassung von FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) rasch geplant werden. „Die Leidtragenden von Verzögerungen bei der Planung wären vor allem die an der Bahnstrecke Hockenheim-Graben-Neudorf-Stutensee-Karlsruhe lebenden Menschen“, sagte Jung bei einem Vor-Ort-Termin in Philippsburg-Rheinsheim. Denn die massive Zunahme der täglichen Güterzüge um prognostizierte 100 Prozent bis 2025 mit 400 Zügen auf der Strecke würde dann ausschließlich über die bestehenden Schienenverbindungen abgewickelt.

Fundstück auf Youtube: Eisenbahnverkehr rund um Graben-Neudorf und den dortigen Bahnhof. Im Minutentakt fahren hier Schnell- und Nahverkehrzüge sowie Güterzüge.

Der Rheinsheimer Ortsvorsteherin Jasmine Kirschner (SPD) war aufgefallen, dass in den vergangenen zwei Wochen tagsüber drei Güterzüge die Nebenstrecke Germersheim-Graben-Neudorf befuhren. „Da der Bau einer zusätzlichen Kurve für Güterzüge, die sog. Dammerstocker Kurve, in Karlsruhe in Richtung Süden immer unwahrscheinlicher wird, müssen wir davon ausgehen, dass die Strecke in den nächsten Jahren zunehmend als Ausweichstrecke von der Pfalz her benutzt wird“, sagte Christian Jung.

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2. Rheinbrücke: Freie Demokraten fordern CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl zum Handeln auf

2.Rheinbrücke1kKarlsruhe/Bruchsal. Die Freien Demokraten fordern ein sofortiges Baurecht für die 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. Dies wird in einem Brief deutlich, den der Kreisvorsitzende der FDP Karlsruhe-Land Heiko Zahn und die beiden FDP-Regionalversammlungsmitglieder Manfred Will und Dr. Christian Jung am Donnerstag (31. März 2016) an den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl MdB gerichtet haben. „Sie sind bei den Koalitionsverhandlungen zwischen den Grünen und der CDU für die Region Karlsruhe und die Zukunft unserer Infrastruktur vielleicht der wichtigste Mann. Wir fordern Sie und ihr Verhandlungsteam dazu auf, sich für das zeitnahe Baurecht und einen daran anschließenden sofortigen Bau der 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth und eine Anbindung auf badischer Seite an die B36 einzusetzen und dies in einem möglichen Koalitionsvertrag festzuschreiben.“ 2. Rheinbrücke: Freie Demokraten fordern CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl zum Handeln auf weiterlesen

Stellungnahme: Neubaustrecke für Güterzüge ist sinnvoll!

Jung2Bericht über die Planung einer neuen Güterzugstrecke durch den Landkreis Karlsruhe (Bruchsaler Rundschau, Oster-Ausgabe vom 26.3.2016)

Neubaustrecke für Güterzüge ist sinnvoll!

Die Überlegungen des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zu einer möglichen neuen Güterzugstrecke zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe sind als positiv zu bewerten. Die Zahl der Güterzüge wird auch ohne eine Neubaustrecke bis 2025 massiv zunehmen und auf mindestens 400 Güterzüge pro Tag ansteigen. Das ist damit eine Verdopplung! Deshalb begrüße ich jeden Diskussionsvorschlag, um eine moderne Eisenbahn-Infrastruktur zu bauen. Die Zunahme der bis zu 700 Meter langen Güterzüge wird kommen. Wir merken schon jetzt zu allen Tages- und Nachtzeiten auf allen Strecken in der Region Karlsruhe, dass mehr Züge fahren. Dies gilt besonders in der Nacht.

Nun stellt sich die Frage, warum Planungsskizzen, die bei einer Verwirklichung gesetzlich mit dem besten und modernsten Lärmschutz als Neubaustrecke gebaut werden würden, sofort von offenbar teilweise nicht mit der Materie vertrauten Kommunalpolitikern abgelehnt werden. Es ist notwendig, gemeinsam alle denkbaren Optionen im Regionalverband Mittlerer Oberrhein zu prüfen und sich nicht wie die Bruchsaler Stadtverwaltung in der Öffentlichkeit als „irritiert“ zu zeigen. Denn dann muss man sich offen fragen, warum sich in den vergangenen Jahren im Raum Bruchsal nur die Freien Demokraten für einen besseren Lärmschutz an den schon existierenden Eisenbahnstrecken permanent eingesetzt haben.

Dr. Christian Jung, Bruchsal
Mitglied der FDP/GfK-Fraktion
in der Versammlung des
Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein

Für mehr Lärmschutz an den Güterzugstrecken

HockenheimLärmschutz1kFreie Demokraten für mehr Lärmschutz an den Güterzugstrecken zwischen Mannheim und Karlsruhe: In den kommenden Jahren wird eines der größten Infrastrukturmaßnahmen der unausweichliche, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Ausbau der Güterzugstrecken in Baden-Württemberg sein. Deshalb fordern die Freien Demokraten aber schon jetzt einen massiven Lärmschutz auf neuestem Stand bei den Ausbauplänen, in die die betroffenen Menschen und Kommunen vor allem zwischen Mannheim und Karlsruhe und in den betroffenen Regionen bei den Planungen miteinbezogen werden.

Dazu ist ein Projekt-Bürgerbeirat zum Lärmschutz denkbar, wie dieser bereits auch schon in Südbaden umgesetzt wurde. Auch ein verbesserter Lärmschutz bei bestehenden Zugstrecken halten die Freie Demokraten für sehr wichtig, da auch hier mit einer verstärkten Frequenz von Güterzügen besonders in den Nachtstunden zu rechnen ist. Bei einem nächtlichen Vor-Ort-Termin am 7. März 2016 in Hockenheim an der dortigen ICE-Schnellbau- und Güterzugstrecke nahmen u.a. FDP-Landesvorsitzender Michael Theurer MdEP, die Bezirksvorsitzender der FDP Kurpfalz und Mannheimer Stadträtin Birgit Reinemund, FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Region Karlsruhe) und der Mannheimer FDP-Landtagskandidat Florian Kußmann teil. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig ein moderner Lärmschutz auch für die Akzeptanz der Ausbaupläne sein wird.