Archiv der Kategorie: Christian Jung

Bundesverkehrswegeplan 2030: „Bruchsal und Bretten nicht gegeneinander ausspielen“

Freie Demokraten fordern gemeinsame Bundesstraßen-Planung von Bruchsal über Bretten nach Pforzheim / Für die geplante Bruchsaler B35 Ortsumfahrung Ost will die FDP eine Tunnel-Lösung

Tunnel3kFDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (2.v.l.) sowie Max Scheu, Bruchsals FDP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Wacker und Hans-Jürgen Bange (Stellv. Kreisvorsitzender der FDP Karlsruhe-Land) setzen sich für eine „gemeinsame, ganzheitliche und überregionale Planung“ ein, um die massiven Verkehrsprobleme zwischen Bruchsal, Bretten und Pforzheim zu lösen. Für die geplante Bruchsaler B35 Ortsumfahrung Ost fordern die Liberalen einen Tunnel. (Foto: FDP)

Bruchsal/Bretten. Die Freien Demokraten wollen die Verkehrsprobleme auf der Achse Bruchsal-Bretten-Pforzheim durch eine „gemeinsame, ganzheitliche und überregionale Planung“ lösen. „Es hat in den vergangenen Wochen keinen Sinn gemacht, dass viele Gemeinderäte an der B35/B294 unter Zeitdruck Stellungnahmen des nicht komplett durchdachten Bundesverkehrswegeplans abgeben mussten und dadurch selbst Widersprüche erzeugt haben“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung bei einem Vor-Ort-Termin der Freien Demokraten in Bruchsal. So hätte eine Bruchsaler Alternativplanung der B35 zur notwendigen Entlastung von Heidelsheim und Helmsheim nicht die Bedürfnisse von Bretten beachtet. Bundesverkehrswegeplan 2030: „Bruchsal und Bretten nicht gegeneinander ausspielen“ weiterlesen

Güterzugplanung in der Region Karlsruhe: Altstrecken mit massivem Lärmschutz optimieren!

FDP Bahnhof Graben-Neudorf 1In den vergangenen Tagen haben sich die Freien Demokraten bei einer Exkursion und zwei Infoveranstaltungen in Stutensee und Weingarten/Baden intensiv mit dem Thema „Güterzugverkehr in der Region Karlsruhe“ auseinandergesetzt. Daran haben auch die FDP-Regionalräte Manfred Will, Thomas Hock und Christian Jung teilgenommen.

In zwei Vorträgen und vor Ort arbeitete Christian Jung jeweils heraus, dass eine Neubaustrecke zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe frühestens in 30-35 Jahren in Betrieb gehen würde. Der prognostizierte Zuwachs an Güterzüge in der Region Karlsruhe von mindestens 100 Prozent mit 400 Zügen pro Tag (ohne ICE/IC und Regionalverkehr) wird deshalb über die Altstrecken abgewickelt werden. Bei 86400 Sekunden (1 Tag) : 400 x 2 sind das alle 432 Sekunden nach Süden oder Norden ein Güterzug (ohne ICE etc.). Güterzugplanung in der Region Karlsruhe: Altstrecken mit massivem Lärmschutz optimieren! weiterlesen

Brettener Südwesttangente: FDP fordert Korrekturen

Entschiedenes Auftreten des Gemeinderates angemahnt

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Karin Gillardon und Dr. Christian Jung (Fotos: FDP/p.)

Die Freien Demokraten unterstützen grundsätzlich die Forderung nach einer Südwestumfahrung für Bretten. Dies wurde bei einer Diskussionsveranstaltung des lokalen FDP-Stadtverbandes Mitte Mai deutlich. „Bretten benötigt endlich ein nachhaltiges Verkehrskonzept, das gerade dem gestiegenen Lkw-Aufkommen gerecht wird“, zeigte sich Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung überzeugt. „Wer nach oder durch Bretten pendelt, kann jeden Tag feststellen, dass die Stadt regelrecht im Lkw-Verkehr erstickt.“ Gerade die örtlichen Bundesstraßen seien überlastet, was auf die geographische Lage des Mittelzentrums Bretten zwischen Karlsruhe, Pforzheim und der Region Stuttgart zurückzuführen sei. „Es ist daher an der Zeit, die lokale Straßeninfrastruktur auszubauen und an neue Gegebenheiten anzupassen.“

Um die Brettener Kernstadt in Sachen Durchgangsverkehr zu entlasten, mache sich die FDP schon seit Jahren für eine großräumige Südwestumgehung stark, betonte Stadträtin Karin Gillardon. „Wir begrüßen daher, dass die vielfach geforderte Trasse jüngst Eingang in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 gefunden hat.“ Gleichwohl sei dies nur ein erster kleiner Schritt, gab die Kommunalpolitikerin zu bedenken. Brettener Südwesttangente: FDP fordert Korrekturen weiterlesen

Freie Demokraten vermissen Bekenntnis zur 2. Rheinbrücke

Entwurf des grün-schwarzen Koalitionsvertrags:
Freie Demokraten vermissen Bekenntnis zur 2. Rheinbrücke

Jung2FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) vermisst im Entwurf des Koalitionsvertrags von Grünen und CDU ein deutliches Bekenntnis zur 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. (Foto: FDP)

Bruchsal/Karlsruhe. „Wir sind vor allem von der CDU enttäuscht. Im Entwurf des Koalitionsvertrags haben wir leider nur viele Worthülsen zur geplanten Verkehrs- und Infrastrukturpolitik gefunden. Wir vermissen dabei ein deutliches Bekenntnis zur 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) nach der Lektüre des Koalitionsvertrages. In seinem Schwerpunktbereich, der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik, könne er nicht erkennen, dass die CDU beispielsweise für die Region Karlsruhe etwas erreicht habe. „SPD, FDP und Grüne haben sich in Rheinland-Pfalz ausdrücklich zu der dringend benötigten 2. Rheinbrücke bekannt. Das Kapitel zur Verkehrspolitik in Baden-Württemberg ist bei Grünen und CDU voller Worthülsen und unverbindlicher Politiklyrik nach dem Motto ‚Mobilität ist Voraussetzung für Freiheit‘. Es wäre schon interessant gewesen, was die beiden Parteien genau darunter verstehen, dass sie den ‚Bundesverkehrswegeplan 2030‘ unterstützen“, sagte Jung weiter. Freie Demokraten vermissen Bekenntnis zur 2. Rheinbrücke weiterlesen

„Tierschutz neu denken – lenken statt verbieten“

BNA2kAm 16. April 2016 fand in Hambrücken (Landkreis Karlsruhe) das Jahrestreffen des Bundesverbandes für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. (BNA) statt. Für die Freien Demokraten nahm daran FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Region Karlsruhe) teil. Der BNA ist ein Dachverband verschiedener Verbände, welche vornehmlich Wildtierhalter, Wildtierzüchter und Zoofachhändler vertreten. Er grenzt sich offen von den „sogenannten etablierten Naturschutzverbänden“ ab und wendet sich in Stellungnahmen oft gegen deren ideologische Verbotskultur. Stattdessen legt der BNA einen Schwerpunkt auf Tierschutzbildung, Sachkunde von Tierhaltern und artgerechte Haltung.

BNA3kBei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Tierschutz neu denken – lenken statt verbieten“ erläuterte Christian Jung die Positionen der Freien Demokraten zum Tierschutz und sprach sich zu Beginn seines Statements gegen alle Formen von „Qualzuchten“, deren Verkauf und gewerbliche Ausstellungen/Verkaufsbörsen in diesem Bereich aus. Neben Jung sprachen auch Alois Gerig MdB (CDU), Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Peter Sound (SPD), Fachreferent der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und die Sprecherin der Linken-Bundestagfraktion für Naturschutz Birgit Menz MdB. Die Grünen hatten wegen der Erkrankung einer Vertreterin keinen Vertreter auf dem Podium. Kritik gab es aus dem Plenum vor allem am Stillstand der Gesetzgebung der schwarz-roten Bundesregierung beim Tierschutz und an „Unkenntnis“ und mangelnder Vorbereitung bei der Linken-Bundestagsabgeordneten.

BNA6kDr. Christian Jung betonte, dass der Tierschutz klar eine Zuständigkeit der „Legislative“ sei, „auch wenn es zurzeit in der noch amtierenden Bundesregierung immer wieder Probleme mit der genauen Gewaltenteilung“ gebe. Unter grün-mitregierten Landesregierungen gebe es immer wieder Bestrebungen, Landesgesetze zum Tierschutz zu erlassen, in Nordrhein-Westfalen etwa das Gefahrtiergesetz, das Nachweispflichten für Haltern von gefährlichen Exoten einführt, und in Baden-Württemberg das Gesetz über das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen.

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