Archiv der Kategorie: 2. Rheinbrücke

Gemeinsamer Fahrplan für Zweite Rheinbrücke notwendig

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung.

Karlsruhe/Wörth. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land) hat sich für einen gemeinsamen Fahrplan der Region Karlsruhe für den Bau der 2. Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth sowie die Anbindung an die B36 auf badischer Seite ausgesprochen.

“Nach der Zustimmung des Karlsruher Gemeinderats zum Vergleich zwischen Land und Stadt brauchen wir nun eine gemeinsame systematische Herangehensweise, damit die 2. Rheinbrücke nun rasch gebaut werden kann. Diesen ,Fahrplan’ können wir über den Regionalverband Mittlerer Oberrhein unter der Federführung des Verbandspräsidenten und Landrats Christoph Schnaudigel erarbeiten und dabei in allen Belangen die Stadt Karlsruhe und ihren Oberbürgermeister Frank Mentrup einbinden, damit es nun keine weiteren Verzögerungen mehr gibt”, sagte Jung am Mittwoch nach verschiedenen Gesprächen in Karlsruhe (22.7.2020).

Rheinbrücke Maxau.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages ist, ist dazu auch in engem Kontakt mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing, da der Bau der Zweiten Rheinbrücke durch die Planer und die Auftragsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz erfolgen wird. Der Bau der 2. Rheinbrücke sei ebenso für die Pendler und die wirtschaftliche Entwicklung in der Technologieregion Karlsruhe und der Metropolregion Rhein-Neckar von besonderem Interesse.

JUNG: Es ist positiv, dass die Zweite Rheinbrücke nun endlich gebaut werden kann

Karlsruhe/Wörth. Zu der aktuellen Berichterstattung zur Einigung beim Rechtsstreit um die Zweite Rheinbrücke vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg sagte der baden-württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land), Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, am Donnerstag in Karlsruhe (25.6.2020):

Christian Jung MdB

“Es ist sehr positiv, dass die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth nun endlich gebaut werden kann. Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup, die Karlsruher Grünen und die SPD sowie der BUND Mittlerer Oberrhein haben eingesehen, dass ihre initiierte Klage gegen die Planungen zur Zweiten Rheinbrücke auf baden-württembergischer Seite substanzlos und aussichtlos war.

Leider hat Oberbürgermeister Mentrup lange aus wahltaktischen Gründen wegen seiner erhofften Wiederwahl Ende des Jahres 2020 das Projekt der Zweiten Rheinbrücke unnötig und bewusst um Jahre in die Länge gezogen, um vor allem den Karlsruher Grünen zu gefallen. Dies hat Karlsruhe und der Region Karlsruhe massiv geschadet und war unverantwortlich. Noch vor acht Jahren hatte sich Mentrup anfangs für die Zweite Rheinbrücke eingesetzt und dann aus taktischen Gründen seine Meinung geändert, was ich ihm immer wieder vorwerfe.

Die gefundene Einigung für einen zusätzlichen Fußgänger- und Radfahrerweg auf der Brücke, wie dies schon lange auch innerhalb der Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein und von den Freien Demokraten vorgeschlagen wurde, darf aber nicht dazu führen, dass die Planungen noch weiter von den Infrastrukturgegnern in die Länge gezogen werden. Denn das tägliche Verkehrschaos zwischen der Pfalz und Baden muss beendet werden. Dies wird allen Menschen und besonders den Pendlern nützen, die nach Karlsruhe oder in der Region unterwegs sind. Auch deshalb muss es jetzt zügig zu einer Planungsbeschleunigung bei der Anbindung der Bundesstraße B36 an die Zweite Rheinbrücke kommen.”