Konjunktur und Entrepreneurship brauchen Infrastruktur

bvmw-kunsthalle-karlsruhe1kStart-ups und Entrepreneurship in der Region Karlsruhe: Zu diesem Thema fand am 22. September 2016 eine Podiumsdiskussion des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) in der Karlsruher Kunsthalle statt. Auf dem Podium waren u.a. Rainer Blickle, Gesellschafter de SEW Eurodrive, Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold Schick, Moderatorin Dr. Gerda Frank (Geschäftsführerin der Hoepfner Bräu), Prof. Dr. Orestis Terzidis (KIT Karlsruhe), Christian Roth (LEA Partners) und FDP-Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung, der für die Freien Demokraten 2017 im Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land für den Bundestag kandidiert.

Auf die Frage, ob die Region insgesamt auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet sei, sagte Christian Jung: „Einer meiner Leitgedanken ist ‚Konjunktur und Entrepreneurship brauchen Infrastruktur‘. Die Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu setzen und dafür zu sorgen, dass sich der Entrepreneur-Geist entfaltet. Zur Infrastruktur gehören die Verkehrswege, Datenleitungen und die Sicherheit. Hier haben wir teilweise massiven Nachholbedarf, wenn man nur an den Verkehr und die Daten denkt.“ Für den FDP-Politiker gibt es im Bildungswesen allgemein ebenfalls noch massiven Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Dies gelte auch für die Kultur des Scheiterns und die Förderung von Kreativität. Über Unternehmertum (Entrepreneurship) werde gelehrt, gefördert und diskutiert, aber der Gründergeist zu wenig gelebt.

Keine Erhöhung der Grunderwerbssteuer und mehr Wohnungsbauförderung angemahnt

FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung besuchte Stutensee

besuchstutensee1kFDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (l.) besuchte Anfang September 2016 Stutensee. Im Rathaus in Blankenloch traf er mit Oberbürgermeister Klaus Demal und Stadträtin und FDP-Ortsvorsitzende Edith Nagel zusammen. (Foto: SV)

Stutensee-Blankenloch. „Eine weitere Erhöhung der Grunderwerbssteuer halte ich besonders für junge und bauwillige Familien für eine Katastrophe“, sagte FDP-Bundestagskandidat und Regionalverbandsmitglied Dr. Christian Jung bei einem Besuch in Stutensee. In Blankenloch traf er sich mit Oberbürgermeister Klaus Demal und Stadträtin und FDP-Ortsvorsitzende Edith Nagel. Jung erteilte damit Plänen der grün-schwarzen Landesregierung, die in den umstrittenen Nebenabsprachen vereinbart wurden, eine klare Absage. Auch Demal sieht dies kritisch und sprach sich wie Jung für eine stärkere Förderung des Wohnungsbaus und auch von Eigenheimen aus. „Wir haben in Stutensee insgesamt noch Entwicklungsmöglichkeiten, die wir gemeinsam mit dem Land angehen können“, sagte Klaus Demal, der im Regionalverband Mittlerer Oberrhein eng mit Christian Jung zusammenarbeitet. Weitere Themen des Gesprächs waren der von der Stadt Stutensee selbständig vorgenommene Ausbau des Breitbands im Gewerbegebiet, die problematische Bevorzugung der Telekom durch die Bundesnetzagentur beim Breitbandausbau (Vectoring-Entscheidung) mit einer zu hinterfragenden Technik, die in der Region Karlsruhe nicht unproblematisch ist, die städtische Infrastruktur und verkehrliche Anbindung sowie der Anstieg des Güterzugverkehrs in der Region.

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